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Was würdet Ihr machen |
27.01.2012 15:23 Was würdet Ihr machen |
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joy-mia 
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Herkunft: Barmstedt Anzahl der Kinder: 3 Familienstand: verheiratet
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Hallo alle zusammen!
Ich hoffe das mir hier jemand ein paar nützliche Tipps geben kann, denn langsam geht mir echt die Puste aus!
Meine Tochter wird im März 4 Jahre alt und ist um es nett auszudrücken:- schwierig! Egal was ich sage: NEIN!!! Aber nicht einfach nur: ne möcht ich nicht sondern in einer Form die man eigentlich von 14 jährigen erwartet! Egal um was es geht, sie fängt an zu bocken, weigert sich zu tun was man ihr sagt und stellt sich stur! Dazu kommt das sie wieder angefangen hat in die Hose zu machen! Sie steht vor dem Klo und piescht ein! Du schickst sie zum Klo, sie sagt sie muss nicht und eine minute später steht sie irgendwo und piescht ein. Ich weiß echt nicht mehr was ich mit ihr anstellen soll da ich es mit allem möglichem schon versucht habe! sie durfte keinen spielbesuch haben wenn sie nicht gehört hat!-ist mir egal ich will eh nicht das die kommen!!! Zur weihnachtszeit das beliebte:deine weihnachtsgeschenke sind gleich gestrichen! - ist mir egal ich will eh keine geschenke! und das schlimme ist: es stimmt! es ist ihr egal!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Auch im guten habe ich versucht das problem in den griff zu bekommen! gelobt wenn sie auf dem klo war oder sich super benommen hat! belohnungen in form von sie durfte was machen was sie sonst nicht darf....uvm.!!!! Ich hoffe ihr könnt mir ein paar anregungen geben, gerne auch kretik- bin ja gerne bereit was an meinem verhalten zu ändern wenn das hilft!
Vielen dank schon mal im vorraus!!
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| Der Betreiber und die Moderation von Elterntreff-Online distanziert sich hiermit ausdrücklich vom Inhalt des von joy-mia am 27.01.2012 um 15:23 verfassten Beitrags im Sinne von Abschnitt 3 des Telemediengesetzes (TMG). Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen, bitten wir um Benachrichtigung. (Distanzierung i.S.d. Urteil v. 27.04.2007 - OLG Hamburg - Az.: 324 O 600/06) |
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Google
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Frostgräfin


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Anzahl der Kinder: 2 Familienstand: verheiratet
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Erstmal tief durchatmen
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Deine Tochter ist noch 3 Jahre alt, da solltest Du nicht erwarten das sie funktioniert wie ein großer. Das sie sagt es ist Ihr egal wenn Du ihr was streichst ist ein Schutzmechanismus. Mein Sohn sagt das auch aber er ärgert sich gewaltig.
Neulich habe ich ihm Mario Card spielen gestrichen weil er mich mit einem Stock mitten im Gesicht getroffen hat (unabsichtlich) ich ihm aber vorher bestimmt 5 x gesagt habe er soll damit aufpassen. Dann hab ich ihm den Stock weggenommen und dann wollte er nach mir treten. Daraufhin hab ich ihm das gestrichen und seine rotzfreche Antwort war "Fällt Dir noch mehr ein was Du mir streichen kannst? Mh?" Na klar mit fällt noch mehr ein
. So hab ich ihm Star Wars gestrichen. Die nächsten 10 Minuten war Ruhe, absolute Ruhe, abends im Bett hat er dann bitterlich geweint weil ich ihm das gestrichen habe. Gut er ist mit seinen 5,5 ein bischen (aber nur ein bischen
) einsichtiger als mit 3 aber ich denke das hat gesessen. Er benimmt sich auch stellenweise als ob er drei Jahre alt wäre und fängt das bocken an das man denkt Holla die Waldfee was geht jetzt ab.
Da werden schon mal Türen geknallt, Spielzeug durch die Gegend geworfen und aufgestampft.
Das gehört einfach dazu.
Das mit dem einpischern, das solltest Du nicht überbewerten, manchmal schaffen sie es einfach nicht rechtzeitig. Persönlich habe ich die Erfahung gemacht je mehr Aufmerksamkeit ich daraum mache und je mehr ich sauer bin umso mehr hat mein Sohn was womit er mich "kriegen" kann, die kleinen Scheißerchen
haben ganz schnell raus wie sie Mama und Papa auf die Palme bringen können und sie müssen immer wieder testen ob das Nein von gestern auch noch morgen oder übermogen oder in drei Monaten gilt.
Wichtig ist das Du eine klare Linie fährst, wir haben festgestellt wenn wir die "Zügel" mal wieder lockerer lassen dann beginnt auch das Getrotze und Gebocke vermehrt. Momentan gibt es nichts zwischendurch, keine Ausnahmen und eine Ansage und dann gibt es eine Konsequenz. Mein Sohn hat die Angewohnheit gar nicht zu reagieren wenn ich ihm eine Frage stelle, er stellt einfach auf Durchzug und jetzt ist es so einmal nicht geantwortet (wenn ich ganz genau weiß er hat das gehört weil er direkt neben mir steht!) gibt es eine direkte Konsequenz. Gestern abend auch. Da meinte er nur beim zum Bett gehen "Heute war der schrecklichste Tag in meinem Leben weil Du mir schon wieder Mario Card gestrichen hast. Da hab ich ihm das erklärt warum und wieso und dann fängt er das diskutieren an mit ja aber ... usw. usf.! Nix aber wenn ich ihn was frage erwarte ich eine Antwort. Fertig.
Wenn Du allerdings gar nicht mehr klar kommen solltest geh doch mal zu einer Erziehungsberatung oder frag im KiGa ob die einen Ratschlag haben, aber vergiss halt nicht das sie erst 3 Jahre alt ist, einige Kinder in dem Alter tragen noch Windeln also würde ich das einpieschern nicht überbewerten.
Das passiert meinem Sohn in letzter Zeit auch wieder das er es nicht rechtzeitig zur Toilette schafft aber er hat eine Phimose (ist aber in Behandlung) und es tut beim Pipi machen weh deswegen geht er nicht so gerne, weil es halt weh tut.
Deine Tochter ist einfach in der Trotzphase und das erste "abnabeln" beginnt, sie erkennt ihr ich und ihren eigenen Willen, natürlich ist das anstrengend und es wird auch nicht besser nur anders
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Wo Worte fehlen, das Unbeschreibliche zu beschreiben, wo die Augen versagen, das Unabwendbare zu sehen, wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können, bleibt einzig die Gewissheit, dass Du für immer in in unseren Herzen weiterleben wirst.
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| Der Betreiber und die Moderation von Elterntreff-Online distanziert sich hiermit ausdrücklich vom Inhalt des von Frostgräfin am 28.01.2012 um 09:45 verfassten Beitrags im Sinne von Abschnitt 3 des Telemediengesetzes (TMG). Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen, bitten wir um Benachrichtigung. (Distanzierung i.S.d. Urteil v. 27.04.2007 - OLG Hamburg - Az.: 324 O 600/06) |
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Cleopatra

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Herkunft: Berlin Anzahl der Kinder: 2 Familienstand: verlobt
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Ich kann mich Frostgräfin nur anschließen. Meine "kleine" ist jetzt auch fünf, und Diskutiert für ihr Leben gern. Alles muss ausdiskutiert werden (nach ihrer Meinung) und es wird Versucht Mama ihre Ansage noch mal zu ändern. Aber damit kommt Madam nicht durch, das ärgert sie dann immer gewaltig. Seid der große in der Schule ist hab ich da auch so meine Problemchen mit ihm. Ständig "vergisst" er mir wichtige Mitteilungen im HA oder im Muttiheft zu zeigen, oder mir die Zettel der Lehrerin zu geben. Als Antwort auf die Frage "Warum?" kommt dann entweder ein Achselzucken oder ein pampiges "Ich hab halt nicht dran gedacht." Diskutiert wird auch ständig, wegen Zimmer aufräumen oder Hausaufgaben machen. Nur wenn es um den Hund geht, da wird alles gemacht was Mama sagt.
Du siehst, diese "Trotzphase" wird euch wohl noch viele Jahre begleiten. Sie wird nur immer wieder anders in Erscheinung treten. (je nach Alter und Reife des Kindes) Da hilft nur: Tief durchatmen, und mit Konsequenz einer Linie treu bleiben. Die Ansagen die heute gemacht werden müssen morgen und in einigen Wochen auch noch gelten. Konsequenzen bei Regelverstößen müssen allerdings dem Alter entsprechend angepasst werden.
Wenn meine Lütte wieder nen Zickentag einlegt darf sie an diesem Tagen halt kein Fernsehen. Wenn die Kinderzimmer nicht aufgeräumt sind (gilt für beide) dürfen die Freunde nicht zu uns hoch kommen. Wenn der große pampig wird bzw auf Anweisungen gar nicht reagiert wird das X-Box spielen gestrichen usw.
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| Der Betreiber und die Moderation von Elterntreff-Online distanziert sich hiermit ausdrücklich vom Inhalt des von Cleopatra am 30.01.2012 um 10:18 verfassten Beitrags im Sinne von Abschnitt 3 des Telemediengesetzes (TMG). Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen, bitten wir um Benachrichtigung. (Distanzierung i.S.d. Urteil v. 27.04.2007 - OLG Hamburg - Az.: 324 O 600/06) |
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Baerchen

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| Rang: schaut sich noch um |
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Herkunft: Sachsen Anzahl der Kinder: 3 Familienstand: verheiratet
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meine kleine ist jetzt 3 und will auch alles ausdiskutieren , aber ich glaube das gehört einfach dazu. War bei meinen 2 großen nicht anders.
__________________ Lg von Anita mit Sternchen (April 2000), Nadine (April 2002), Fabian (März 2004) und Lätizia (September 2008 )
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| Der Betreiber und die Moderation von Elterntreff-Online distanziert sich hiermit ausdrücklich vom Inhalt des von Baerchen am 31.01.2012 um 08:54 verfassten Beitrags im Sinne von Abschnitt 3 des Telemediengesetzes (TMG). Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen, bitten wir um Benachrichtigung. (Distanzierung i.S.d. Urteil v. 27.04.2007 - OLG Hamburg - Az.: 324 O 600/06) |
04.02.2012 16:41 Die tatsächlich zuständigen Kräfte stärken und lenken |
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f.j.neffe
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Du hast sicher schon entdeckt: Je mehr DRUCK Du machst, umso mehr geschieht das genaue Gegenteil dessen, was Du erreichen willst. In meinem pädagogischen Konzept spielt deshalb die SOG-Wirkung die Hauptrolle.
Zuerst einmal sollten wir uns anschauen, welche Kräfte es sind, die die Lebensfunktionen - also z.B. die der Blase - lenken. Die Lebensfunktionen werden nicht vom bewussten Verstand gelenkt sondern im Unbewussten.
Wenn das klar ist, können wir uns den ganzen Stress mit Erklären und Erziehdrücken sparen; er geht einfach an der Realität vorbei. Wir müssen uns a) mit den richtigen Mitteln b) an die tatsächlich zuständigen Kräfte wenden, wenn das mit der Lösung klappen soll. Und das bitte nicht nur in Deinem Kind sondern auch in Dir. Ein ausgesprochen hilfreicher, einfacher, praktischer Grundkurs ist Coués kleines Buch über Autosuggestion (eigenen Einfluss)=, das man für ein paar € in jeder Buchhandlung bekommt. Wenn die Mama nämlich mit ihren eigenen Talenten super umgehen kann, wird sie dadurch auch für die Talente des Kindes sehr interessant.
Wenn Du also Deine eigenen Kräfte mit etwas anderem als Stöhnen und Frust über die missglückten Durchsetzungsversuche füttern kannst, werden die gleich stärker und kreativer.
Dann würde ich mit den entscheidenden Kräften des Kindes dann sprechen, wenn es schläft. Da lenkt nämlich nichts ab und Deine guten Worte wirken ganz pur. Du kannst genau die gute Entwicklung vorzeichnen und genau dafür alle Kraft & Wachstum zusprechen, Achtung, Anerkennung, Interesse und mehr desgleichen. Jeden Abend ein paar Minuten für ein gutes Gespräch mit den tatsächlich zuständigen Kräften zum Auftanken und Neuorientieren. Im Coué Brief 9 finden sich ggf. Beispiele für diese Schlafsuggestion. Ich freue mich auf Euren Erfolg.
Franz Josef Neffe
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