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soll ich eingreifen ? |
31.03.2011 12:33 soll ich eingreifen ? |
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woelffchen


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Herkunft: NRW Anzahl der Kinder: 1 Familienstand: verheiratet
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Ich hol mal ein wenig weiter aus, damit ihr die Situation besser nachvollziehen könnt.
Ich weiß nicht ob ich eingreifen soll und wenn ja, wie weit. Schließlich möchte ich mein Kind bis zu einem gewissen Grad schützen, aber dennoch nicht in Watte packen.
Annika ist seit der KiTa-Zeit mit einem Mädchen (c.) befreundet, die in unserer Nachbarschaft wohnt. Die beiden sind gute Freundinnen. Nun in der Schule sind sie in der gleichen Klasse.
Klar lernt man in der Schule auch neue Mädchen kennen, uns spielt mit anderen. Wäre ja auch sonst langweilig.
Annikas Freundin (C.) benimmt sich nun aber seit einiger Zeit ihr gegenüber nicht mehr so nett. Besonders wenn C. etwas gegen den Strich geht wird sie unfreundlich. So verhält sie sich übrigens auch ihren Eltern gegenüber, und das mit 7 J. !
1. Vorfall: Vor einigen Wochen hab ich Annika schon um 12 Uhr von der Schule abgeholt. Es war Freitag, und ich schon zu Hause. C. fand das doof und sagte zu einem anderen Mädchen "scheiß Annika"
. Das andere Mädchen ist auch eine Freundin von meiner Tochter und hat es ihr gesagt. Annika war daraufhin sehr traurig.
2. Vorfall: Ich war mit beiden Kids in einem Indoorspielplatz und beide hatten viel Spaß auf einem Trampolin. Annika konnte wohl öfter eine bestimmte "Übung" und C. wurde wieder ausfallend. "Immer kann Annika alles besser. Die ist doof"
3. Vorfall: In der Betreuung (OGS) spielt C. mit einem anderen Mädchen in der Ecke. Annika kommt kurz dazu und schaut, geht dann aber wieder, weil sie merkt, daß sie nicht willkommen ist. C. sagte daraufhin "endlich geht die wieder"
. Annika hat dies gehört und war (mal wieder) sehr traurig.
4. Vorfall: Gestern hat Annika in der Klasse am PC einen Zettel gefunden auf dem steht "Annika ist doof". Sie glaubt die Schrift ihrer Freundin zu erkennen, da diese keine Freizeichen zwischen den Worten macht, und sie eine der wenigen ist, die Annika mit 2 N schreibt. Bewiesen ist das noch nicht.
5. Vorfall: Annika war am Dienstag bei C. nachmittags zum Spielen. Beide waren hinterm Haus auf dem Feld und Annika bekam Gummistiefel von C. ausgeliehen. Als Annika dann gegen Abend micht mehr so spurte wie C. das gerne wollte wurde C. wieder sehr ausfallend und hysterisch. Annika sagte mir, sie hätte auf Pfeiffen wie ein Hund herkommen sollen
, aber dagegen hat sie sich gewehrt. C. wurde daraufhin grantig und wollte augenblicklich die Gummistiefel wieder zurück.
Hab dem Mädchen erklärt, daß Annika doch keine Wechselschuhe habe und sie die Schuhe morgen wieder bekomme. Daraufhin ist sie vollkommen ausgeflippt, schrie rum sie wolle ihre Schuhe sofort wieder haben etc.
Ich bin dann mit Annika nach Hause, hab die Schuhe sauber gemacht und habe sie zurück gebracht. Aber das nicht ohne paar Worte an das Kind zu richten. So hat sie nicht mit mir zu reden !
6. Vorfall: seit heute morgen geht eine weitere Klassenkameradin mit zu Fuß zur Schule. E. ist schon einige Zeit mit Annika befreundet und C. befreundet sich auch gerade mit E. Soweit nicht schlimm, denn Freunde kann man haben wie man will. Nur, daß C. heute morgen Annika ignoriert hat, weil E. da war fanden wir schon wieder ziemlich traurig
Was soll ich jetzt machen? Die Mutter von C. glaubt nicht, daß C. sowas macht. Und C. erzählt zu Hause immer, daß Annika uch das und das macht
Klar hab ich kein Unschuldsengel zu Hause, schließlich stammt sie von mir ab
Ich habe auch schon mit Annika darüber gesprochen, weil sie Bedarf hatte. Das geht ihr ganz schön nache. "Sowas macht doch eine Freundin nicht, Mama" sagte sie zu mir
Ich bin mir echt am überlegen, ob ich die Besuche kürzen soll. Ganz aus dem Weg geht nicht, da sie beide zusammen zur Schule gehen (auch der Schulweg)
Was würdet ihr machen ?????
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ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein wie andere mich haben wollen
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| Der Betreiber und die Moderation von Elterntreff-Online distanziert sich hiermit ausdrücklich vom Inhalt des von woelffchen am 31.03.2011 um 12:33 verfassten Beitrags im Sinne von Abschnitt 3 des Telemediengesetzes (TMG). Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen, bitten wir um Benachrichtigung. (Distanzierung i.S.d. Urteil v. 27.04.2007 - OLG Hamburg - Az.: 324 O 600/06) |
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Google
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Schnupfi


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Herkunft: Olching Anzahl der Kinder: keins Familienstand: verheiratet
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Ich würde ein ernstes Gespräch mit Annika führen, daß ihre Freundin ihr offensichtlich nix Gutes will und es ihre Entscheidung ist, ob sie mit ihr befreundet bleiben möchte oder nicht. Daß Du ihr aber raten würdest, so wenig Kontakt wie möglich mit ihr zu haben. Und wenn sie sich mit E. anfreundet und die ihr dann genauso kommt dann die eben auch links liegen lassen und sich ganz andre Freunde suchen. Denn offensichtlich braucht C. Aufmerksamkeit - und je mehr sie von Annika bekommt desto schlechter.
Meine Meinung dazu. Letzten Endes ist es ihre Entscheidung.
__________________ „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.“
Siddhartha Gautama
„Klug fragen können ist die halbe Weisheit.“
Francis Bacon
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B€lla


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Herkunft: Niedersachsen Anzahl der Kinder: 2 Familienstand: verheiratet
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| Zitat: |
Original von woelffchen
Doch sie weiß, daß sie JEDERZEIT zu mir kommen kann und wir reden. |
und genau DAS ist das Wichtigste!!!!
__________________ be carful what you wish for
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glücksklee

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Herkunft: Radeberg Anzahl der Kinder: 1 Familienstand: ledig/Single
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Ist bei Emma und deren "Freundin"auch so-fast haargenau.
Ich habe sie machen lassen und Emma nach und nach beigebracht-durch Einladungen und so-dass es auch andere Freundinnen gibt.Momentan löst sie sich ein bisschen von diesem Mädchen...
Lass Deiner Süßen Zeit, sie wird das Problem selbst erkennen...
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von glücksklee: 31.03.2011 20:23.
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woelffchen


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Herkunft: NRW Anzahl der Kinder: 1 Familienstand: verheiratet
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eben haben Annika und ich ein ziemlich langes GEspräch über die Sache geführt. Es kam von ihr aus.
Sie meinte, daß sie das so nicht mehr ertragen kann. C. würde ihr jetzt schon nicht mehr antworten, wenn sie sie anspricht. Morgens auf dem Schulweg ist alles relativ normal.
Annika sagt, daß es ihr im Bauch ganz dolle weh tut, und sie es mir auch deswegen nur erzählen wollte. Sie muß darüber reden, sagt sie.
Habe ihr erklärt, daß sie noch ganz oft in ihrem Leben von Menschen enttäuscht wird und weh getan bekommt. Auch von Leuten, die einem nahe stehen. Auch daß sie selbst entscheiden muß ob und wie lange sie das mitmachen möchte.
Wenn Annika betreit ist, dann werden wir auch mit dem Kind und ihrer Mutter über Annikas Gefühle und Empfindungen reden. Annika weiß, daß ich ihr dann zur Seite stehe. Habe aber auch gesagt, daß ich versuchen muß unpateiisch zu sein, damit das Gespräch gerecht ist. C. muss ja auch die Möglichkeit haben zu sagen warum sie so ist. Vll gefällt ihr ja auch irgendwas nicht, was Annika macht.
Nur ist Annika noch nicht soweit, sagt sie. Sie gibt mir bescheid, wenn sie mit C. reden möchte.
Es tut mir selbst so sehr weh, das mit ansehen zu müssen. Am liebsten würde ich diesem Kind sowas von den Marsch blasen
, aber ich kenne ihre Seite der Geschichte nicht.
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ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein wie andere mich haben wollen
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Schnupfi


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Herkunft: Olching Anzahl der Kinder: keins Familienstand: verheiratet
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Ich finds toll, daß Du Dir ihre Seite der Geschichte erst mal anhören willst.
Ich hoffe, es bringt was. Und ich finds toll daß Annika von sich aus zu Dir gekommen ist.
Ich drücke euch die Daumen daß es besser wird - auch wenn ich da keine allzugroße Hoffnung hab. Es gibt halt einfach Leute die andere brauchen mit denen sie befreundet sind, damit sie die rumkommandieren und sich besser fühlen können. Da hilft nur Abstand.
__________________ „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.“
Siddhartha Gautama
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Francis Bacon
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