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Fünfeinhalb Jahre Haft für Leas Mutter |
28.09.2010 17:44 Fünfeinhalb Jahre Haft für Leas Mutter |
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Mia


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Herkunft: Calden/Hessen Anzahl der Kinder: 1 Familienstand: verheiratet
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Gleichgültig und böswillig habe sie ihr kleines Mädchen verhungern lassen, sagte der Staatsanwalt. Das Gericht hat Leas Mutter jetzt zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Die Kleine war, abgemagert und ausgetrocknet, an Lungenentzündung gestorben.
Birgit W. nimmt das Urteil genauso regungslos auf wie den ganzen Prozess: Als die 22-Jährige vom Landgericht Weiden für die schwere Misshandlung ihrer im März gestorbenen Tochter Lea zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt wird, verzieht sie keine Miene. Ihr Gesicht stützt die stark übergewichtige Frau auf ihre verschränkten Hände, die Ellbogen auf den Tisch. Birgit W. aus dem oberpfälzischen Tirschenreuth hat zugegeben, ihre im Mai 2007 geborene Tochter über einen längeren Zeitraum nicht mehr ausreichend mit Essen und Trinken versorgt und auch ihre Windeln nur ab und zu gewechselt zu haben.
Sie hat ausgesagt, sie habe sich von Lea abgelehnt gefühlt. Die Kleine sei, anders als ihr älterer Bruder Felix, immer schon ein «Vaterkind» gewesen. Als sich Birgit W. und ihr Mann im September 2009 trennten, habe sich das Kind angeblich immer mehr von ihr zurückgezogen. Irgendwann, so sagte sie, sei ihr egal gewesen, was mit dem Kind geschah. Überrascht gewesen sei sie nur, wie schnell Lea starb. Obwohl das kleine Mädchen vor seinem Tod nur noch wenig aß und trank, kaum mehr gehen wollte und sich immer mehr zurückzog, vermied es Birgit W. aus Bequemlichkeit und Gleichgültigkeit, zum Arzt zu gehen. Der hatte Lea zuletzt im Alter von sechs Monaten gesehen.
Zuflucht in Internet-Foren gesucht
Vereinsamt in Tirschenreuth, ohne Auto und ohne Führerschein, verbrachte die alleinerziehende Frau zunehmend Zeit im Internet und in Chatforen. Sie vernachlässigte sich und ihren Haushalt immer mehr und will nicht bemerkt haben, wie krank ihre Tochter geworden war. Das Kind litt zum Zeitpunkt seines Todes nicht nur an einem schon sichtbaren Wasserkopf als Folge einer nicht behandelten Hirnhautentzündung, sondern zudem an einer doppelseitigen, eitrigen Mittelohrentzündung.
Letztlich starb Lea an einer viralen Lungenentzündung, 8,2 Kilogramm statt 14 Kilogramm leicht, ausgetrocknet, mit entzündeten Augen und Hautwunden im Windelbereich. Weil eine virale Lungenentzündung weitgehend ohne die typischen Symptome wie Husten und Fieber verläuft und nach Aussagen eines Gerichtsmediziners in etwa drei von 1000 Fällen auch bei ausreichender Pflege und Versorgung für ein Kind tödlich ausgehen kann, bleibt Birgit W. eine Verurteilung wegen Totschlags durch Unterlassen erspart.
Den Tod aus dem Kopf verbannen
«Für ein gerechtes Urteil muss man Leas Tod aus dem Kopf verbannen», betonte der Vorsitzende Richter am Schwurgericht, Bernhard Ring, in seiner Urteilsbegründung. Schließlich sei nicht zweifelsfrei nachzuweisen gewesen, dass Lea nur aufgrund ihrer Verwahrlosung sterben musste. Begünstigt worden sei ihr Tod durch ihren Allgemeinzustand aber allemal.
Birgit W., der der psychiatrische Gutachter am Montag eine durchschnittliche Intelligenz und Reiferückstände bescheinigt hatte, solle nun die Zeit im Gefängnis für eine Therapie und eine Berufsausbildung nutzen, legte ihr der Vorsitzende Richter nah. Sie hatte sich zunehmend in eine Scheinwelt geflüchtet, Lügengeschichten verbreitet und selbst nach dem Auffinden von Leas Leiche am Computer gesessen: Nachdem der Notarzt bereits den Tod des Kindes bestätigt hatte, schrieb sie einer Chatpartnerin noch: «Der Arzt ist jetzt da. Lea hat nur noch eine halbe Stunde zu leben.»
Um der Verwahrlosung von Kindern vorzubeugen, will Bundesfamilienministerin Kristina Schröder noch in diesem Jahr ein Kinderschutzgesetz auf den Weg bringen. 2009 war ein erster Entwurf gescheitert. Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) setzt vor allem auf Vorbeugung und die Zusammenarbeit mit den Eltern: Hilfe statt Druck.
quelle
Schrecklich
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Google
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anyu unregistriert |
Da wird mir ganz übel, wenn ich das lese.
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Käthe unregistriert |
ich könnt kotzen wennn ich so etwas höre und eine grenzenlose Wut bekomm ich.. Hirnhautentzündung ist so schmerzhaft, ebenso Mittelohrerkrankungen.. wie abgestumpft muß ein Mensch sein um das zu ignorieren..
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Käthe: 28.09.2010 19:19.
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littleitaly 

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Herkunft: Ruhrgebiet/NRW Anzahl der Kinder: 3 Familienstand: ledig/Single
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So was treibt mir die Tränen in die Augen. Wie kann man nur so ignorant sein, sein eigenes Kind dahin vegetieren zu lassen.
ich hab soviel Scheiße am Hals wegen meinem ADHS-Sohn, richtige Scheisse und trotzdem ist er mit das wichtigste auf der Welt.
Durchschnittliche Intelligenz und Reiferückstände. Ja ja, damit ist dann alles entschuldigt. Lebt jetzt auf Staatskosten und kriegt noch ne Ausbildung. Sicher muß man ihr helfen. Aber ich wünschte, sie würden ihr tagtäglich ein Video vor Augen halten, wie sehr ihr Kind gelitten hat, bevor der liebe Gott sie von ihrem Leiden erlöst hat.
__________________ Wer sich nicht von dem trennt was hinter ihm liegt,
bringt sich um seine Zukunft.
Erst wenn man etwas verloren hat, weiß man zu schätzen, was man hatte
Leon *08.01.1998 - Lorena *06.04.2002 - Vanessa *13.02.2008
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glücksklee

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Herkunft: Radeberg Anzahl der Kinder: 1 Familienstand: ledig/Single
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Soziale Verwahrlosung.Ich frag mich aber dabei-wo war denn der über alles geliebte Vater????Der müsste doch die Kleine regelmäßig gesehen haben.oder????????
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anyu unregistriert |
Angeblich wird es jetzt auch noch einen Prozess gegen das JA geben. Nachbarn haben ca ein halbes Jahr vor Tod des Kindes das JA verständigt, die hielten es aber anscheinend nicht wichtig genug, einzugreifen.
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