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Defizit höher als geplant BA geht das Geld aus |
29.04.2009 18:34 Defizit höher als geplant BA geht das Geld aus |
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Steffix


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Anzahl der Kinder: 2 Familienstand: verlobt
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Die Bundesagentur für Arbeit (BA) räumt inzwischen auch offiziell ein, dass sie ihre für dieses Jahr eingeplante Finanzierungslücke von 10,9 Milliarden Euro nicht einhalten kann. "Es ist eher zu erwarten, dass die eingeplanten Defizite im weiteren Jahresverlauf übertroffen werden", heißt es in einem Bericht der BA zur Finanzentwicklung im ersten Quartal. Besonders weitere Ausgabensteigerungen beim Arbeitslosen-, Kurzarbeiter- und Insolvenzgeld könnten demnach "rasch zu merklich höheren Defizitständen" führen. Spätestens Ende Oktober werde die BA nach eigener Einschätzung auf Überbrückungsdarlehen des Bundes angewiesen sein, um die laufenden Ausgaben decken zu können.
Das bisher eingeplante Jahresdefizit von 10,9 Milliarden Euro könnte die BA noch aus ihren Rücklagen in Höhe von 16,7 Milliarden Euro decken. Zum Jahresende hätte sie dann nach der alten Planung noch Rücklagen von 5,8 Milliarden Euro. Wie die BA nun einräumt, könnte das Finanzpolster zum Jahresende aber deutlich geringer sein. Die Liquiditätshilfen des Bundes im Herbst würden ohnehin notwendig, weil der Bund seinen Beitrag an die BA von knapp 7,8 Milliarden Euro aus der Mehrwertsteuererhöhung erst am Jahresende überweist.
Neue Daten, neue Lage
Der BA-Vorstand hatte sich bislang zur Verschlechterung der Finanzsituation nicht geäußert. Hintergrund ist, dass die Bundesregierung nun mit einem Rückgang des Wirtschaftswachstums von 6 Prozent statt 2,25 Prozent rechnet. Die alten Daten waren Grundlage für den Nachtragshaushalt der BA. Der Vorstand lässt nun auf Basis der neuen Daten neu rechnen.
Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) rechnet in diesem Jahr zudem mit einem Anstieg der Arbeitslosenzahl auf 3,7 Millionen. Im nächsten Jahr werde die Zahl voraussichtlich weiter auf 4,6 Millionen steigen, sagte Guttenberg bei der Vorstellung seiner Konjunktur-Prognose für 2009.
Quelle
__________________ Die Mutter ist Gott in den Augen eines Kindes.
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| Der Betreiber und die Moderation von Elterntreff-Online distanziert sich hiermit ausdrücklich vom Inhalt des von Steffix am 29.04.2009 um 18:34 verfassten Beitrags im Sinne von Abschnitt 3 des Telemediengesetzes (TMG). Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen, bitten wir um Benachrichtigung. (Distanzierung i.S.d. Urteil v. 27.04.2007 - OLG Hamburg - Az.: 324 O 600/06) |
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29.04.2009 21:08 RE: Defizit höher als geplant BA geht das Geld aus |
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negteit unregistriert |
Etwas das ich an der ganzen Misere nicht verstehe, ist, wie ist es möglich, das Unternehmen Gewinne in Millionen- und Milliardenhöhe einfahren und zeitgleich glaubhaft machen, ihr Unternehmen sei in der Krise?
Tatsache ist - wenn man einige Firmen genauer verfolgt - das tatsächlich Gewinneinbrüche deutlichst zu erkennen sind. Aber die meisten Firmen schreiben trotzdem noch schwarze Zahlen. So lange ein Unternehmen schwarze Zahlen schreibt, ist es doch nicht in einer "Krise". In einer "ungünstigen Position" allerdings schon.
Wenn Umsatz und Gewinne sinken, dann ist es Zeit ein neues oder ein stark verbessertes Produkt auf den Markt zu bringen.
Wenn ein Unternehmen wie AMD Marktanteile in Höhe von 8,5% verliert, dann muss sich das Unternehmen selbst in die Pflicht nehmen und nach dem "Warum" fragen. Nur mal so als Beispiel.
Andererseits müsste jedem klar sein, das eine Wirtschaft im Kapitalismus nicht immer nur wachsen kann.
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