Mia
Ich weiss nicht, ob einer von euch gestern auch die Talkshow von Reinhold Beckmann gesehen hat. Unter anderem war dort ein Gast Frau Bettinna Eistel. Eine Contergangeschädigte die ohne Arme zur Welt kam und ihr Leben trotz Behinderung einfach klasse meistert. Sie gebraucht ihre Beine und Füsse, wie wir unsere Arme und Hände.
Zur Information:
Das Beruhigungsmedikament Contergan -Wirkstoff Thalidomid wurd von 1957-1961 vertrieben. Es wurde gegen Schwangerschaftsübelkeit und später dann als Beruhigungs- und Schlafmittel für Schwangere empfohlen.
Folge war eine Häufung von schweren Fehlbildungen oder gar Fehlen von Gliedmaßen und Organen bei Neugeborenen. Die Firma, welche das Medikament herausbrachte hat bis heute keine wirkliche Schuld eingestanden. Es wurde lediglich ein Vergleich mit den Eltern der geschädigten Kinder geschlossen. Seitens der Eltern wurde auf Schadensersatzansprüche verzichtet gegen einen Entschädigungsbetrag. Das Strafverfahren gegen die Firma wurde wegen geringfügiger Schuld und mangelndem öffentlichen Interesse eingestellt.
Per Gericht wurde seitens der Firma versucht die Ausstrahlung des Filmes "Eine einzige Tablette" zu verhindern, der aber im Spätherbst jetzt doch augestrahlt werden darf.
Frau Eistel schilderte ihr tägliches Leben mit dem Handicap und ihre eigene Geschichte. Ihre Mutter hatte nur eine Tablette genommen und die Einnahme danach sofort abgebrochen, da sie selbst Gefühlsstörungen in den Händen bekam. Das fatale an der einmaligen Einnahme war nur, dass sie zu dem Zeitpunkt erfolgte, als die Entwicklung der Arme anstand.
Ich persönlich habe auch eine Arbeitskollegin die contergangeschädigt ist. Sie hat fehlgebildete Arme mit Stummeln die mal Finger werden sollten und ihr fehlen beide Beine. Sie ist keine Rollstuhlfaherin. Ich habe großen Respekt vor ihr, wie sie ihr Leben gestaltet. Saß unter anderem bei ihr in der Ausbildung und war immer wieder beeindruckt. Sie braucht so gut wie nie Hilfe. topgestylt, geschminckt, fährt Auto, kommt ihren Job, als studierte Sozialarbeiterin super nach etc.
Man sollte Menschen mit Behinderungen/Handicap immer respektvoll gegenübertreten, weil jeder von ihnen sich mit seinem Leben arangiert hat und das verdient meiner Meinung nach Respekt.
Diese Schicksale bewegen mich immer wieder obwohl oder gerade deswegen weil ich beruflich ja viel mit behinderten Menschen zu tun habe.
Zur Information:
Das Beruhigungsmedikament Contergan -Wirkstoff Thalidomid wurd von 1957-1961 vertrieben. Es wurde gegen Schwangerschaftsübelkeit und später dann als Beruhigungs- und Schlafmittel für Schwangere empfohlen.
Folge war eine Häufung von schweren Fehlbildungen oder gar Fehlen von Gliedmaßen und Organen bei Neugeborenen. Die Firma, welche das Medikament herausbrachte hat bis heute keine wirkliche Schuld eingestanden. Es wurde lediglich ein Vergleich mit den Eltern der geschädigten Kinder geschlossen. Seitens der Eltern wurde auf Schadensersatzansprüche verzichtet gegen einen Entschädigungsbetrag. Das Strafverfahren gegen die Firma wurde wegen geringfügiger Schuld und mangelndem öffentlichen Interesse eingestellt.
Per Gericht wurde seitens der Firma versucht die Ausstrahlung des Filmes "Eine einzige Tablette" zu verhindern, der aber im Spätherbst jetzt doch augestrahlt werden darf.
Frau Eistel schilderte ihr tägliches Leben mit dem Handicap und ihre eigene Geschichte. Ihre Mutter hatte nur eine Tablette genommen und die Einnahme danach sofort abgebrochen, da sie selbst Gefühlsstörungen in den Händen bekam. Das fatale an der einmaligen Einnahme war nur, dass sie zu dem Zeitpunkt erfolgte, als die Entwicklung der Arme anstand.
Ich persönlich habe auch eine Arbeitskollegin die contergangeschädigt ist. Sie hat fehlgebildete Arme mit Stummeln die mal Finger werden sollten und ihr fehlen beide Beine. Sie ist keine Rollstuhlfaherin. Ich habe großen Respekt vor ihr, wie sie ihr Leben gestaltet. Saß unter anderem bei ihr in der Ausbildung und war immer wieder beeindruckt. Sie braucht so gut wie nie Hilfe. topgestylt, geschminckt, fährt Auto, kommt ihren Job, als studierte Sozialarbeiterin super nach etc.
Man sollte Menschen mit Behinderungen/Handicap immer respektvoll gegenübertreten, weil jeder von ihnen sich mit seinem Leben arangiert hat und das verdient meiner Meinung nach Respekt.
Diese Schicksale bewegen mich immer wieder obwohl oder gerade deswegen weil ich beruflich ja viel mit behinderten Menschen zu tun habe.