Impfen - Wie haltet ihr es mit Impfen?

StarBuG
Hallo

Ich selber als angehender Kinderarzt halte Impfen für immens wichtig und bin jetzt mal provokativ und behaupte,
dass nicht Impfen lassen eines Kindes ist grob fahrlässig und eine schwere Körperverletzung.
Ausgenommen hiervon natürlich nicht Impfen aus medizinischen Gründen

Den aktuellen Impfkalender nach Empfehlung der STIKO (Ständige Impfkommission des Robert Koch Instituts) findet ihr hier:

Impfkalender nach STIKO - Stand 07.2006

Wie haltet ihr das mit Impfen?

Gruß

Michael

ps: Ich weiß, das dies ein sehr provokatives und kontrovers diskutiertes Thema ist, bitte versucht sachlich zu bleiben zwinkern
Frostgräfin
Tja, dann wärst Du als bereits zugelassener Kinderarzt einer von denen den ich wechseln würde, wenn er mich unter Druck setzen würde und mir sagen würde ich MÜSSE mein kind zu den von der Stiko angegeben Terminen und im entsprechenden Alter impfen lassen.

Wenn ich eins nicht ab kann dann Kinderärzte die den Eltern mit Drohungen und ähnlichem kommen nur weil sie IMPFKRITISCH sind!

Immerhin ist das von der Stiko nur eine Empfehlung.

Sorry das ich mich so hart anhöre aber das was ich bis dato mit zwei Kinderärzten in Bezug auf dieses Thema erlebt habe da frag ich mich wo bleibt da die korrekte Impfaufklärung der Eltern und wieso werden die durchaus - wenn auch selten vorkommenden - Impfschäden immer zu runtergespielt.

Wenn ich bedenke das seit der Einführung des 6fach Impfstoffes bereits 33 Kinder im Anschluss an diese Impfung gestorben sind, wieso diese vorkommenen Imfpschäden immer so runtergespielt werden und warum Kinderärzte die Sorgen und Ängste der Mütter und Väter nicht ernst nehmen!

http://www.impfschaden.info/

Ich wünschte mir das eis eine richtig NEUTRALE Stelle gäbe an die sich impfkritische Eltern weden könnten!

Schade finde ich in dem Zusammenhang immer das wenn man impfkritisch ist und nicht einfach so ohne konkrete Aufklärung und vor allem auch neutrale Aufklärung immer als Mama Monster hingestellt werden muss und warum man sich immer dafür rechtfertigen muss nur weil man als Mama für sich und sein Kind entschieden hat der EMPFEHLUNG der Stiko nicht zu folgen sondern dann sein Kind impfen zu lassen wenn es auch fit ist und wenn man als Mama meint das vertreten zu können. Versteht mich nicht falsch mir geht es nicht darum mein Kind gar nicht impfen zu lassen sondern ich möchte mit den Impfungen beginnen wenn mein Kind das erste Lebensjahr erreicht hat, da ich der Meinung bin einem Säugling mit bereits zwei Monaten den 6fach Impfstoff (wie meine erste Kinderärztin OHNE vorherige Aufklärung einfach machen wollte mit den Worten: "So wir impfen jetzt mal."zwinkern spritzen möchte ...! Ebenso verstehe ich nicht wieso man als Eltern anscheinend nicht das Recht hat zu sagen man möchte nur eine 3fach Impfung oder gar Einzelimpfungen und wieso man dazu erst einen Kia suchen muss der das auch macht und warum man dann auch noch die Einzelimpfstoffe SELBST bezahlen und besorgen muss.

Vor allem solche Sprüche wie, "Ich weiß gar nicht was sie haben, ich impfe jetzt schon seit 20 Jahren und in MEINER Praxis ist bis dato noch KEIN Impfschaden aufgetreten." Woher will die gute das denn wissen, denn von den evtl. Spätfolgen einer Impfung die gar nicht mehr als Impfschaden anerkannt werden kann sie ja nichts wissen. Oder Eltern bei deren Kinder ein Impfschaden aufgetreten ist die werden sicher nicht mehr in diese Praxis gehen ... etc. pp.!

Was ich hier vermisse ist auch das kritische hinterfragen der Kinderärzte ... und nicht das einfach stur nach Plan impfen etc. pp.!

Die andere Kia hat zu mir gesagt "So wahr ich hier stehe Frau M. ich kann ihnen garantieren das kein Impfschaden auftreten wird." Ja hallo, wie will sie mir das garantieren und darf ich sie dann später Schadensersatzpflichtig machen wenn ein Imfpschaden auftritt? Aber die Impfschäden treten ja nicht immer sofort direkt nach der Impfung auf. ... Wenn ich eins nicht ab kann sind das Ärzte die sich hinstellen und so tun als wären sie sonstwas und die versuchen die Eltern was das anbelangt einfach zu entmündigen ...! Vor allem wenn ich mir überlegen die Untersuchungen jeweils bevor diese Ärzte die Spritze zücken wollten waren der Witz, damit wollten sie sicherstellen das mein Kind kerngesund ist? Bei der letzen kam mein Sohn gerade frisch aus dem KH mit einer Lungenentzündung und sie wollte frisch munter fröhlich frei die 6fach Imfpstoff + eine weitere Impfung setzen ..., sie hätte uns fast nicht aus der Praxis rausgelassen als ich meinte Nein ich wollte keinen 6fach Impfstoff höchsten den dreifach, nein darauf lasse sie sich nicht ein sie lasse sich nur auf den 5fach Impfstoff ein etc. pp., da frag ich mich schon so manches ...!

Ich mein bis zur Einführung des 6fach Impfstoffes war es doch gang und gäbe dreifach zu impfen warum darf man das plötzlich nicht mehr bei Säuglingen verwirrt verwirrt
StarBuG
Huhu Frostgräfin

Wie du sicher bemerkt hast, hab ich mein Thema extra provokativ gewählt. zwinkern

Ich hab ja keine Impfaufklärung und auch keine Impfberatung in dem Thema gemacht, sondern nur meine Einstellung zum Impfen kund getan.

Natürlich würde ich Eltern genau beraten, was das Impfen angeht, auch bezüglich der Risiken und Nebenwirkungen (welche im übrigen sowas von minimal sind im Gegensatz zu den Risiken der Krankheiten, die die Impfungen verhindern), ansonsten würde ich mich als Arzt strafbar machen.

Deine Webseite, die du angibst halte ich übrigens für keine seriöse Quelle!
Sie wird von einem Homöopathen betrieben und die Infos darauf sind mehr als fragwürdig.

Von den Begründungen ganz zu schweigen.

Beispiel? Gerne:

Aus Impfschaden.info zur Hepatitis B Impfung:
Zitat:

Die Impfung wird heute auch bei Kleinkindern propagiert. Dies ist äusserst sonderbar, da Kleinkinder oder Kinder an sich überhaupt nicht zu den Risikogruppen gehören. Den Hepatitis B wird ausschliesslich über Geschlechtsverkehr oder verschmutzes Injektionsbesteck bzw. verschmutzte Nadeln (beim Tätowieren, für Ohrstecker oder Piercing) übertragen. Nur Säuglinge, deren Mütter eine übertragbare Hepatitis B haben, gehören zur Risikogruppe.


Allein hier hat sich die Webseite für mich schon disqualifiziert.
Sicher gehören Säuglinge und Kleinkinder nicht zur Risikogruppe für Hepatitis B, das ist schon richtig. Das ist aber auch nicht der Grund, wieso gegen Hepatitis B geimpft wird.
Es wird im Säuglingsalter gegen Hepatitis B geimpft, weil die Compliance bei den Kindern (leider nicht bei den Müttern) 100% ist. Compliance ist "der Wille, mitzumachen" (kooperatives Verhalten des Patienten), sprich sie lassen sich impfen.
In dem Alter aber, wo Hepatitis B zum Problem wird, nämlich in der Pubertät, wo die ersten Sexualkontakte stattfinden, da ist die Compliance was Impfungen und Arztbesuche angeht wesentlich geringer.
Jeder der ein Kind in der Pubertät hat, wird wissen, wovon ich rede.

Ergo schützen wir unser Kind vor einer Krankheit in einem Alter, wo es möglich ist, und hoffen nicht darauf, dass es sich schützen lässt, wenn es gefährlich wird.
Ihr klärt euer Kind ja auch über Geschlechtsverkehr, Schwangerschaft und Geschlechtskrankheiten vor dem ersten Geschlechtsverkehr auf, und nicht erst mitten drin, oder???

Hepatitis ist übrigens wesentlich ansteckender als HIV, doch leider ist die Angst davor und das Wissen darüber wesentlich geringer als bei HIV.
Jeder hat Angst davor "AIDS" zu bekommen, aber an Hepatitis und andere Geschlechtskrankheiten denken wenige.

Warum Kinderärzte 6fach Impfungen empfehlen.
Das hat schlicht und einfach den Grund, dass das Kind dann nur ein Mal gestochen werden muss, und nicht bis zu 6 Mal bei Einzelimpfungen.
Die Verträglichkeit, bzw. das Risiko auf Impfreaktionen ist dabei genauso hoch wie bei 6 Einzelimpfungen.

Es sprechen alle immer von Impfschäden.
Hast du dich auch mit den Krankheiten auseinandergesetzt, die diese Impfungen verhindern?
Kennst du da die Zahlen von Komplikationen? Schon mal ein Kind gesehen mit Masernencephalitis, das schwerst behindert geworden ist und wahrscheinlich keine 20 Jahre alt wird, weil es nicht geimpft wurde?
Medizin ist immer eine Risiko-Nutzenabwägung und im Falle der Impfempfehlungen der STIKO geht das Verhältnis ganz klar zur Seite von Nutzen, sprich es wird mehr Schaden verhindert als zugefügt.

Ärzte haben Medizin studiert und bilden sich kontinuierlich weiter.
Sie haben ihr wissen nicht aus dubiosen Seiten, die sie im Internet gefunden haben. Wenn ein Arzt dir eine Empfehlung gibt, oder sehr viele Ärzte und Wissenschaftler (STIKO), dann kannst du darauf vertrauen, dass die wissen, wovon sie reden.

Liebe Grüße

Michael
JoElmama
Ich hätte da auch eine Frage bezüglich einer Impfung.

Und zwar mein Bruder hatte als er klein war TBC wurde Operiert und auch ich wurde durch gescheckt. Und durfte sogar eine Zeit nicht in den Kindergarten damals.
Meine Schwie Mutter hat/hatte auch TBC eine offene.


Mein Bruder und auch meine Schwie Mutter gehn regelmäßig zu den Nachsorgeuntersuchungen!!! Und sind auch beide zur Kontrolle gegangen als ich Schwanger wurde.


Als ich Schwanger wurde mit Jonas und auch Elias war meine Angst irgendwie groß. Meine Gyn meinte wegen der Familienbelastung lassen Sie die Kinder Impfen.

Als ich den Kinderarzt ansprach meinte er das die TBC Impfung die Impfreaktion teils sogar schlimmer sein könnten als eine Erkrankung.

Nun meine Frage: Hätte ich drauf pochen sollen auf die Impfung?

Das ich meine Jungs dagegen noch nicht hab Impfen lassen macht mir immer noch ein schlechtes Gefühl .
Frostgräfin
Hey Michael,

ne das war mir schon klar, das es provokant gewählt war, ich bin nur bei diesem Thema ein wenig empfindlich ,-)!

Du als angehender Mediziner hörst halt jetzt eine Meinung von einer Mama die sich von ihren Kinderärzten bis dato nicht richtig verstanden und auch ernstgenommen fühlt. Ich denke Vertrauen in den KIA gehört dazu da man dort immerhin noch ein paar Jahre hingehen möchte und dem in kritischen Zeiten die Gesundheit seines Kindes anvertraut und auf ihn baut.

Ich denke wenn Du später (weiß ja nicht wie lange das noch dauert zwinkern ) eine eigene Praxis hast oder in einer arbeitest auch auf Eltern wie uns treffen wirst, die alles ganz genau wissen wollen.

Natürlich sagst Du die Seite sei nicht seriös ,-)! Ich denke aber nicht das die Einträge bei den Impfschäden gefakt oder erfunden sind. Hab schon Stunden damit verbracht im Netz zu surfen zu dem Thema und das war halt eine von vielen auf die ich gestossen bin ,-)!

Das Argument mit dem Imfwillen hab ich auch schon gehört. Ein weiteres Argument für den 6fach Impfstoff war z.b. auch "Ach dann müssen wir den Zwerg doch nur einmal piecksen. Bei der Auffrischung dann auch wieder nur einmal." Ich mein das ist jetzt kein Argument für mich was mich überzeugt für eine Imfpung zwinkern .

Mir geht es nicht darum gar nicht impfen zu lassen sondern der Zeitpunkt mit z.B. zwei Monaten erscheint mir einfach zu früh um den kleinen Organismus mit 6 verschiedenen Krankheitserregern gleichzeitig zu konfrontieren.

In meinem Freundeskreis gibt es z.B. ein Elternpaar die haben vier Kinder im Alter von 4-12 von denen ist keines geimpft worden und alle Kinder sind kerngesund. Ob ich das gutheiße, das geht mich erstmal nichts an, da dies die Entscheidung der Eltern ist, die müssen sich später ihren Kindern erklären etc. pp.!

Mein Kind soll schon geiimpft werden jetzt noch nicht auch das verstehen einige nicht. Die meisten die ich getroffen habe, haben sich im Vorfeld gar nicht infomiert oder vom Kia ein Faltblättchen der Stiko mitbekommen und das war dann die Aufklärung, nicht grad neutral zwinkern zwinkern !

Die beiden Kia bei denen ich war die haben so in keinster Weise überhaupt verstanden warum ich mir Sorgen mache und das finde ich schlimm! Da entsteht dann dieses ich bin der Arzt und sie Bruttchen Brummel die von nichts ne Ahnung hat und das find ich anmassend. Ich denke ein Gespräch - und zwar eins was nicht zwischen Tür und Angel stattfindet - sollte doch schon noch drin sein damit die Eltern all das loswerden können und erfahren können was sie in Bezug auf Imfpungen bewegt. Weißt Du was ich mein?

bye
StarBuG
@ JoElMama

Ich bin kein wirklicher Impffachmann, aber die bisher verfügbare TBC Impfung (BCG-Impfstoff) wird seit 1998 nicht mehr empfohlen wegen der häufigen Impfreaktionen, der geringen Schutzwirkung und der Tatsache, dass es TBC in Deutschland nicht so häufig gibt.

Es ist wohl ein neuer Impfstoff in der Entwicklung, aber ich habe keine Ahnung wann der verfügbar ist.

In deinem Fall wäre sicher eine Risiko-Nutzen-Abwägung zu treffen, da ja eine Exposition zu erwarten ist.

Lass dich einfach von deinem Kinderarzt noch einmal über die Risiken aufklären, aber ich denke, eine Impfung wäre in deinem Fall sicher sinnvoll.

Ich bin übrigens als Kind noch gegen TBC mit diesem Impfstoff geimpft worden und ich lebe noch zwinkern

Gruß

Michael
JoElmama
Danke für Deine Antwort Michael

Habe ja in 14 Tagen Impftermin 2 mal Menjungate dann sind wir soweit durch. Werde unsern KiAr dann noch mal genau ins Verhör nehmen großes Grinsen

Ich bin auch noch geimpft worden damals


gut so!
StarBuG
Zitat:
Original von Frostgräfin
Hey Michael,

ne das war mir schon klar, das es provokant gewählt war, ich bin nur bei diesem Thema ein wenig empfindlich ,-)!

Du als angehender Mediziner hörst halt jetzt eine Meinung von einer Mama die sich von ihren Kinderärzten bis dato nicht richtig verstanden und auch ernstgenommen fühlt. Ich denke Vertrauen in den KIA gehört dazu da man dort immerhin noch ein paar Jahre hingehen möchte und dem in kritischen Zeiten die Gesundheit seines Kindes anvertraut und auf ihn baut.

Da stimme ich dir voll und ganz zu.

Zitat:
Original von Frostgräfin
Ich denke wenn Du später (weiß ja nicht wie lange das noch dauert zwinkern ) eine eigene Praxis hast oder in einer arbeitest auch auf Eltern wie uns treffen wirst, die alles ganz genau wissen wollen.

Ich bin im Praktischen Jahr, also Mitte 2008 dann Arzt und 5 Jahre später Kinderarzt. zwinkern

Zitat:
Original von Frostgräfin
Natürlich sagst Du die Seite sei nicht seriös ,-)! Ich denke aber nicht das die Einträge bei den Impfschäden gefakt oder erfunden sind. Hab schon Stunden damit verbracht im Netz zu surfen zu dem Thema und das war halt eine von vielen auf die ich gestossen bin ,-)!

Ich sag ja auch nicht, dass alles gefaked ist, aber wenn ich auf der einen Seite tausende Ärzte und Wissenschaftler habe, die Impfen bedenkenlos empfehlen, und auf der anderen Seite Homöopathen und Impfkritische Mütter, die Impfen ablehnen und dies im Internet postulieren, dann weiß ich, welcher Seite ich mehr vertraue zwinkern

Zitat:
Original von Frostgräfin
Das Argument mit dem Imfwillen hab ich auch schon gehört. Ein weiteres Argument für den 6fach Impfstoff war z.b. auch "Ach dann müssen wir den Zwerg doch nur einmal piecksen. Bei der Auffrischung dann auch wieder nur einmal." Ich mein das ist jetzt kein Argument für mich was mich überzeugt für eine Imfpung zwinkern .

Du wirst lachen, aber das 1x Stechen ist das ist das Hauptargument für die 6fach Impfung.

Zitat:
Original von Frostgräfin
Mir geht es nicht darum gar nicht impfen zu lassen sondern der Zeitpunkt mit z.B. zwei Monaten erscheint mir einfach zu früh um den kleinen Organismus mit 6 verschiedenen Krankheitserregern gleichzeitig zu konfrontieren.

Dein Kind wird tagtäglich mit hunderten Krankheitserregern gleichzeitig konfrontiert. Dafür ist unser Immunsystem ausgelegt zwinkern

Außerdem ist nicht jeder Impfstoff ein Krankheitserreger. In der 6fach Impfung zum Beispiel ist kein einziger lebender Erreger zwinkern

Die Impfung (z.B. Infanrix Hexa) besteht aus:
Diphtherietoxoid
Tetanustoxoid
Bordetella pertussis Antigene
Pertussistoxoid
Hepatitis-B-Oberflächenantigen
Poliomyelitisvirus (inaktiviert)
Haemophilus Typ b Polysaccharid
konjugiert an Tetanustoxoid

Antigene sind Oberflächenstrukturen (Eiweiße) und
Toxoid ist das abgeschwächte Gift der Bakterien, dass die Krankheit verursacht

Zitat:
Original von Frostgräfin
In meinem Freundeskreis gibt es z.B. ein Elternpaar die haben vier Kinder im Alter von 4-12 von denen ist keines geimpft worden und alle Kinder sind kerngesund. Ob ich das gutheiße, das geht mich erstmal nichts an, da dies die Entscheidung der Eltern ist, die müssen sich später ihren Kindern erklären etc. pp.!

Kinderkrankheiten heißen Kinderkrankheiten, weil sie so infektiös sind, dass man so gut wie keine Chanze hat, sie als Kind nicht zu bekommen.
Jedes nicht geimpfte Kind erhöht damit die Gefahr für andere nicht geimpfte Kinder/Erwachsene.
Einige Kinderkrankheiten verlaufen bei Kindern in den meisten Fällen wesentlich harmloser als bei Erwachsenen.

Zitat:
Original von Frostgräfin
Mein Kind soll schon geiimpft werden jetzt noch nicht auch das verstehen einige nicht. Die meisten die ich getroffen habe, haben sich im Vorfeld gar nicht infomiert oder vom Kia ein Faltblättchen der Stiko mitbekommen und das war dann die Aufklärung, nicht grad neutral zwinkern zwinkern !

Ich finde es ja gut, dass du dir Sorgen machst und das du nicht komplett gegen das Impfen bist. Ich hoffe ich konnte dir deine Angst ein wenig nehmen.

Zitat:
Original von Frostgräfin
Die beiden Kia bei denen ich war die haben so in keinster Weise überhaupt verstanden warum ich mir Sorgen mache und das finde ich schlimm! Da entsteht dann dieses ich bin der Arzt und sie Bruttchen Brummel die von nichts ne Ahnung hat und das find ich anmassend. Ich denke ein Gespräch - und zwar eins was nicht zwischen Tür und Angel stattfindet - sollte doch schon noch drin sein damit die Eltern all das loswerden können und erfahren können was sie in Bezug auf Imfpungen bewegt. Weißt Du was ich mein?

Das Problem liegt nicht bei den Ärzten, sondern beim Gesundheitssystem.
Ein Arzt hat einfach nicht die Zeit, sich bei so einem Thema lange mit den Eltern zu verstricken (er bekommt pro Patient pro Quartal! in etwa 43€. Egal wie oft du kommst und wie lange er mit dir spricht. Nur mal so zur Orientierung.)

Liebe Grüße

Michael
Anni31
Mir hat die Impffrage auch diverse schlaflose Nächte bereitet. Ich habe versucht, mir so viel Informationen wie möglich zu beschaffen und habe versucht, das ganze von allen Seiten zu durchleuchten.

Für einen Laien wie mich auch nicht einfach, aber letztendlich trage ICH alleine die Verantwortung sowohl für mögliche Impfschäden, als auch für mögliche Folgeschäden der entsprechenden Erkrankungen bzw. auch für die Folgeschäden der Erkrankungen bei den Menschen, die mein Kind angesteckt haben könnte verwirrt ...

Ich tendiere grundsätzlich eher zu alternativen Heilverfahren und habe mich über einige Jahre sehr mit Anthroposophie beschäftigt und war entsprechend auch in Behandlung bei anthroposophischen Ärzten. Selbst die anthroposophische Kinderärztin hat letztlich aber zum Impfen geraten und ich habe es auch machen lassen. Ich hatte bis zum Schluß zwiespältige Gefühle, aber die hätte ich wohl so oder so gehabt.

M. E. wird - aus welchen Gründen auch immer - seitens der Kinderärzte zu wenig Aufklärungsarbeit geleistet. Als Eltern ist man damit leicht überfordert und als mündige und verantwortungsbewußte Eltern soll man wohl hinterfragen, was da mit dem Kind gemacht wird. Impfunge Jahre oder Jahrzehnte wieder auszuleiten ist schließlich auch sehr schwierig... aber naja..

Die Kinderärzte, die ich bisher kennengelernt habe (EINIGE) sind scheinbar auch total überlastet und leiden an akuter Zeitnot. Die allermeisten haben sich sicherlich im Studium vorgenommen, alles anders/besser/sorgfältiger/umfangreicher zu machen, aber letztendlich scheitert der Arzt wohl auch an der Überlastung, an der Bürokratie, an den Kürzungen etc. pp. aber das ist wieder ein Thema für sich...

Ich habe mein Kind impfen lassen, mit Bedenken, und sie hat hinterher leichtes Fieber entwickelt und die Einstichstelle war viele Tage sehr hart und geschwollen. Dagegen habe ich dann wiederum ein homöopathisches Mittel gegeben, das gegen Impf"schäden" hilft. Das hat auch ganz gut gewirkt.

Keine einfache Entscheidung für Eltern...

Gut, dass Du das Thema aufgegriffen hast.
StarBuG
Hallo

Zählst du leichtes Fieber und eine Verhärtung an der Impfstelle zu Impfschäden?
Das sind leichte Nebenwirkungen, die ohne Behandlung innerhalb von wenigen Tagen auch so verschwinden und über die ich mir keine Minute den Kopf zerbrechen würde.

Zitat:

Impfungen Jahre oder Jahrzehnte wieder auszuleiten ist schließlich auch sehr schwierig... aber naja..

Wie geht das denn?
Sorry aber wenn dir ein Homöopath so etwas verkauft, dann hast du mal echt einen mega Scharlatan erwischt und dem hoffentlich nicht zu viel Geld bezahlt.

Impfungen kann man nicht ausleiten!
Impfungen dienen dazu, das dein Immunsystem Gedächtniszellen bildet, damit es bei Kontakt mit der echten Krankheit sofort Antikörper bilden kann.
Was willst du da ausleiten?

Ich versteh nicht wieso so viel Angst vor Impfung herrscht?
Impfungen sind ein Segen für die Menschheit.
Durch Impfungen wurden Krankheiten wie Kinderlähmung, Pocken, etc, so gut wie ausgerottet.
Eine Impfung macht nichts anderes, als das Immunsystem auf eine sanfte Weise zu schulen.
Ihr lasst euer Kind ja auch nicht auf die heiße Herdplatte packen sondern sagt ihm das die heiß ist, damit es eben nicht drauf langt.
Das selbe ist die Impfung.
Eine Impfung sagt dem Immunsystem "pass auf Dinge auf, die so und so aussehen" und wenn dann die Krankheit kommt, weiß das Immunsystem bescheid.

Wie halten es die nicht Impfer unter euch denn mit Tetanus?
Impft ihr da eure Kinder?
Wenn ja, wieso da und nicht bei anderen Krankheiten?
Und wenn nein, wie könnt ihr da ruhig schlafen?

Gruß

Michael
stevie
hm also ich hab mir nie wirklich viele gedanken über das impfen gemacht... man soll geimpft werden also geh ich hin zum impfen und so halte ich das auch mit meinem kleinen... allerdings hab ich auch nie probleme damit gehabt, und mein kleiner bis jetzt auch nicht, sei es nun weil er es verträgt oder der "wunderhaften" wirkung der drei kleinen kügelchen und dem lolli vom onkel doktor .. ich hoffe natürlich das er nie probleme damit bekommt von mir mal ganz abgesehen, aber ich denke das impfen schon wichtig ist.. nur weil viele krankheiten in deutschland und der eu nicht mehr auftreten oder wenig liegt wohl auch am impfschutz vieler!
Anni31
Werter Michael,

ich habe extra die Impf"schäden" in Anführungszeichen gesetzt. Ich bin mir durchaus im Klaren, dass wirkliche Impfschäden GANZ ANDERS aussehen. Wenn Du diesen Nebenwirkungen keinerlei Bedeutung beimessen würdest, mag es daran liegen, dass Du Mediziner bist/wirst und ich und die allermeisten Eltern auch nicht. Zudem ist es mein erstes Kind und ich habe Angst. Das ist ganz normal.

Übrigens für mich macht einen guten Kinderarzt aus, dass er mein Kind nicht nur auf Symptome reduziert, sondern Körper, Geist und Seele als eine Einheit wahrnimmt. Das bedeutet für MICH auch, dass der Kinderarzt die Ängste und Sorgen der Eltern ernst nimmt und sich alternativen Heilmethoden nicht verschließt.

Im übrigen habe ich meine Tochter impfen lassen. Ich habe aber bereits von einigen Erwachsenen gehört, dass sie versucht haben, all diese Stoffe aus dem Körper auszuleiten, ob das nun funktioniert oder nicht.

Wenn Du hier diesen Thread eröffnest, wäre es schön, wenn Du die unterschiedlichen Meinungen auch akzeptieren könntest. Sonst hättest Du keine Diskussion anregen sollen, sondern einen Monolog halten können.... böse

Nichts für ungut, aber ich fühle mich von Dir nicht ernstgenommen.

Es gibt doch nicht nur eine Wahrheit verwirrt Und des gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als man mit bloßem Auge sehen kann...
Anni31
Bevor ich es vergesse:

Ich sehe sehr wohl auch den großen Nutzen der Impfungen und bin dankbar, dass die Schulmedizin dazu in der Lage ist, das Leid von soooo vielen Menschen schon im Vorwege zu verhindern bzw. so unendlich viele ursprünglich mal todbringende Krankheiten zu heilen. Ich will hier wirklich nicht undankbar wirken, denn das bin ich nicht.

Dennoch sagt mir mein Gefühl, dass es auch noch andere Wege gibt.

Ich muß meinen eigenen Weg als Mutter finden.

Trotzdem gut, dass Du einige Punkte hier noch mal aus Sicht der Schulmedizin darlegst.
StarBuG
Wir diskutieren doch gerade miteinander zwinkern

Natürlich nehme ich dich ernst, und wäre ich dein Kinderarzt würde ich vielleicht auch noch mal anders mit dir sprechen.
Das ich nicht auf dich eingehe stimmt auch nicht, ich hab dir und allen Anderen in meinem letzten Beitrag (und auch in meinen Vorherigen) doch versucht, den Impfmechanismus in einfachen Worten zu erklären.

Ich denke nämlich auch, das die Hauptursache der Angst meist in Nichtwissen oder gefährlichem Halbwissen liegt.

Natürlich habe ich eine feste Meinung was das Impfen angeht und ich halte eine andere Meinung (die der Impfgegner) für gefährlich, vor allem für die Kinder.
Das heißt aber nicht, das wir nicht diskutieren können.

Wenn du allerdings versucht, mich von einem anderen Standpunkt zu überzeugen, dann wird dir das nicht gelingen.

Ich habe diese Diskussion hier für euch angeregt.
Ich wollte euch die Möglichkeit geben über ein so wichtiges Thema zu sprechen und evtl. hab ich gehofft, das eine oder andere Vorurteil Impfungen gegenüber abzubauen.

Es geht hier schließlich um das Wohl der Kinder.
Und wieder jeden anderen Glaubens sind Kinderärzte Menschen, die das beste der Kinder wollen und nicht Handlanger der Pharmaindustrie zwinkern

Liebe Grüße

Michael
Frostgräfin
Zitat:
Original von StarBuG
Das Problem liegt nicht bei den Ärzten, sondern beim Gesundheitssystem.
Ein Arzt hat einfach nicht die Zeit, sich bei so einem Thema lange mit den Eltern zu verstricken (er bekommt pro Patient pro Quartal! in etwa 43€. Egal wie oft du kommst und wie lange er mit dir spricht. Nur mal so zur Orientierung.)


Huhu Michael,

also DAS ist für MICH keine Argumentation das ein Arzt dem ich ja vertrauen muss sich nicht die Zeit nimmt mir als Mutter eine korrekte Impfaufklärung zu geben und sich mit mir hinzusetzen und sich mit mir, meinem Kind und den aufkommenden Fragen Rede und Antwort zu stehen. Auch glaube ich nicht das ein Arzt lediglich pro Quartal NUR 43,- Euro erhält für die gesamte Behandlung die stattfindet.

Bei meinem Hausarzt hängt im Wartezimmer z.B. eine Preisliste wo draufsteht was er an einzelnen Behandlungsarten "verdient"! zwinkern

Wenn ich das Recht in Erinnerung habe dann beläuft sich hier der Verdienst für ein Gespräch etwa um die 7,50! Nur das Gespräch, jede Untersuchung wird dann nochmal einzeln abgerechnet und nun komm mir nicht allen ernstes damit er würde nur 43,- Euro in drei Monaten pro Patient erhalten ... egal was er macht ... das ist ja wohl Quatsch!

Aber ich merk schon Du nimmst Impfkritische Mütter und Väter anscheinend auch nicht ernst.

Zu der aufkommenden Frage zum Tetanus, da war ich z.B. auch beim Kinderarzt und bat darum Marius gegen Tetanus zu impfen (da war er aber noch zu jung für die 6fach Impung wie die Stiko EMPFIHLT) weil eine meiner Katzen der Meinung war Marius als Beute zu betrachten und Marius blutige Schrammen davon getragen hat, der Kia wollte Marius trotz meiner Bitte nicht gegen Tetanus impfen, im nachhinein kann ich mir auch erklären warum, weil er dann ja später nicht mehr mit der 6fach Impfung hätte kommen können ... ein Schelm wer böses dabei denkt. Er meinte nur "Ach da wird schon nichts passiert sein, das desinfizieren wir jetzt mal nen bissel und gut ist." Aber im Nachsatz "Wenn das Kind sich verändert und sie einen farbigen Striemen am Handgelenk erkennen können dann müssen sie SOFORT ins KH." Aber da erstmal abwarten, gelle ...!

Nun sag zu mir nochmal einer ich wäre fahrlässig oder was weiß ich ...!

Winkez Frosti
jovinni
Ich habe alle 5 Kinder impfen lassen und mir war eigentlich schon sehr früh klar das ich das machen lasse , da es in meiner Familie einen schlimmen Todesfall durch Masern gab .

Es war schlimm für mich das mitzuerleben und da war mir schon bewusst klar das ich meine Kinder strikt nach Regel impfen lasse .

Auch heute noch achte ich ziemlich genau auf die Impftermine . Ich gehe auch zum impfen wenn eine fällig ist .

Ich lasse jetzt auch bei der nächsten U-Untersuchung Vincent gegen Windpocken impfen da er der einzige ist der sie noch nicht hatte von meinen Kindern und Sam wird auch geimpft da sie nun schon zum 2. mal die Windpocken hatte .

Ich denke das dieses immer eine schwieriges und provokatives Thema ist und sein wird zwinkern
StarBuG
Zitat:
Original von Frostgräfin
also DAS ist für MICH keine Argumentation das ein Arzt dem ich ja vertrauen muss sich nicht die Zeit nimmt mir als Mutter eine korrekte Impfaufklärung zu geben und sich mit mir hinzusetzen und sich mit mir, meinem Kind und den aufkommenden Fragen Rede und Antwort zu stehen.

Ich spreche hier auch nicht von der Impfaufklärung, die ist Pflicht und muss gemacht werden.
Aber du siehst doch, was hier für eine Impfdiskussion losbricht. Und glaub mir, du bist leider nicht die einzige, die Impfen kritisch gegenüber steht.
Wenn jeder Arzt mit jedem Impfkritiker sich auf Diskussionen einlassen würde, dann hätte der verdammt lange Wartezeiten, wenn du verstehst, was ich meine zwinkern

Zitat:
Original von Frostgräfin
Auch glaube ich nicht das ein Arzt lediglich pro Quartal NUR 43,- Euro erhält für die gesamte Behandlung die stattfindet.

Bei meinem Hausarzt hängt im Wartezimmer z.B. eine Preisliste wo draufsteht was er an einzelnen Behandlungsarten "verdient"! zwinkern

Wenn ich das Recht in Erinnerung habe dann beläuft sich hier der Verdienst für ein Gespräch etwa um die 7,50! Nur das Gespräch, jede Untersuchung wird dann nochmal einzeln abgerechnet und nun komm mir nicht allen ernstes damit er würde nur 43,- Euro in drei Monaten pro Patient erhalten ... egal was er macht ... das ist ja wohl Quatsch!


Dein Arzt kann dir keine definitive Preisliste ins Wartezimmer hängen, da er die Preise für seine Behandlungen nicht kennt (er kann sie lediglich schätzen).
Er bekommt Punkte für jede Behandlung. Der Wert dieser Punkte wird aber erst mit der Endabrechnung für ein Jahr von der Krankenkasse festgelegt.
Dabei gibt es eine Grundvergütung pro Patient und Quartal (der Arzt spricht von "Scheinen" = Patientenkarten), diese Vergütung entspricht in etwa 43€.
Zu dieser Vergütung werden spezielle Untersuchungen honoriert, auch hier in Form von Punkten. Spricht der Arzt nur mit dir und schreibt dir dann ein Medikament auf, bekommt er nichts (egal ob du einmal kommst oder 20 Mal, das ist mit der Grundvergütung abgegolten). Schreibt er dir ein EKG, bekommt er für das EKG Punkte.
Er darf aber auch nur eine bestimmte Anzahl an Untersuchungen machen. Macht er mehr, bekommt er weniger Geld, macht er weniger, wird er belohnt (unser Gesundheitssystem ist Krank!).
Im Januar 2007 haben die Allgemeinmediziner übrigens die Punkteabrechnung für 2005 bekommen. Das heißt im Klartext, sie haben 2007 erfahren, wieviel sie definitiv im Jahr 2005 verdient haben.
Zusätzlich zu all dem Mist von oben darf ein Arzt in einer bestimmten Gegend auch nur eine bestimmte Anzahl an Patienten (Scheinen) pro Quartal machen. Macht er mehr, bekommt er diese einfach nicht vergütet, sprich er arbeitet umsonst. Das selbe gilt für Untersuchungen.

Sprich mal deinen Hausarzt darauf an, du wirst mit den Ohren schlackern, was der dir erzählt.

Zitat:
Original von Frostgräfin
Aber ich merk schon Du nimmst Impfkritische Mütter und Väter anscheinend auch nicht ernst.

Ich nehme die schon ernst, versuche nur mein bestes, sie von der vorgefestigten Meinung abzubringen, da diese extrem gefährlich für das Kind ist.

Zitat:
Original von Frostgräfin
Zu der aufkommenden Frage zum Tetanus, da war ich z.B. auch beim Kinderarzt und bat darum Marius gegen Tetanus zu impfen (da war er aber noch zu jung für die 6fach Impung wie die Stiko EMPFIHLT) weil eine meiner Katzen der Meinung war Marius als Beute zu betrachten und Marius blutige Schrammen davon getragen hat, der Kia wollte Marius trotz meiner Bitte nicht gegen Tetanus impfen, im nachhinein kann ich mir auch erklären warum, weil er dann ja später nicht mehr mit der 6fach Impfung hätte kommen können ... ein Schelm wer böses dabei denkt. Er meinte nur "Ach da wird schon nichts passiert sein, das desinfizieren wir jetzt mal nen bissel und gut ist." Aber im Nachsatz "Wenn das Kind sich verändert und sie einen farbigen Striemen am Handgelenk erkennen können dann müssen sie SOFORT ins KH." Aber da erstmal abwarten, gelle ...!

Da würde ich aber den Kinderarzt wechseln.
Tetanus ist übrigens keine "Blutvergiftung" die sich durch einen blauen Striemen bemerkbar macht.

Tetanus (Wundstarrkrampf) sieht so aus:




Du hast meine Frage aber nicht beantwortet.
Wieso willst du gegen Tetanus impfen, nicht aber gegen andere Krankheiten?

Zitat:
Original von Frostgräfin
Nun sag zu mir nochmal einer ich wäre fahrlässig oder was weiß ich ...!

Winkez Frosti

Du wolltest doch Impfen lassen, also hast du genau richtig gehandelt.

Versteh mich nicht falsch, ich will wirklich das Beste für die Kinder.
Das ist ja der Grund, wieso ich Kinderarzt werde.
Das ist ja auch der Grund, wieso ich hier mit euch in meiner Freizeit (und noch nicht mal in meinem eigenen Forum!) darüber so ausgiebig diskutiere.

Also geht nicht zu hart mit mir ins Gericht zwinkern

Liebe Grüße

Michael
Frostgräfin
Hihi Michael,

Du hast meine Postings nicht richtig gelesen, kann das sein? Ich habe nirgends geschrieben das ich mein Kind gar nicht impfen lassen möchte. Sondern ich möchte mit dem ZEITPUNKT des Beginnes der Impfungen einfach warten bis der kleine Racker sein erstes Lebensjahr erreicht hat! Nicht mehr und nicht weniger ,-)! Und dann am liebsten KEINE 6fach Impfung ,-)!

Folgende Impfungen würd ich auch jetzt schon machen lassen (ich habe kein gutes Gefühl bei dem 6fach Impfstoff - muss ich immer erwähnen damit man mich nicht immer falsch versteht zwinkern )

Tetanus (wäre mir lieb jetzt schon da er ja mobil wird und mit ersten Verletzungen zu rechnen ist)
Kinderlähmung (halte ich zum jetzigen Zeitpunkt bereits schon für sinnvoll)
Hirnhautentzündung (dito)

Masern und Co. sollte bei ihm gemacht werden bevor er in den KiGa kommt da ich z.b. diese Kinderkrankheiten auch noch nicht hatte und Impfwindpocken zwar auftreten können aber meines Wissens nicht ansteckend sind und leicht abgeschwächt. Man also davon ausgehen kann das er mich anstecken würde, wobei ich mich natürlich in dem Zusammenhang auch frage wie ein gegen Windpocken geimpftes Kind bereits zweimal schon an den Windpoacken erkrankt sein kann (im engsten Freundeskreis, diese Kinder sind alle durchgeiimpft - und eines davon ist bereits zum zweiten Mal an den Windpocken erkrannkt!). Natürlich könnte ich mich auch im Vorfeld impfen lassen, werd ich vielleicht auch. Das müsste ich dann mit meinem Hausarzt bequatschen ,-) hab nämlich keine Ahnung ob ich geimpft bin *schäm* und leider gibt es in meiner Familie keinen mehr der mir das sagen kann.

zwinkern
StarBuG
Sorry du hast Recht, ich hab dein Posting zwar gelesen, aber nicht gerade eben noch einmal, als ich meinen Beitrag schrieb.
Sorry also wegen der Unterstellung.

Wieso hast du denn Angst vor der 6fach Impfung?

Die Mähr, das es sich bei dem Impfstoff um Krankheitserreger handelt, hatte ich ja schon richtig gestellt.

Der Hauptgrund ist wirklich, dass dein Kleiner nicht mehrfach gepikst werden muss.

Wäre mit der 6fach Impfung ein höheres Risiko verbunden als mit den Einzelimpfungen würden die Ärzte der STIKO nicht die 6fach Impfung empfehlen.
Denn auch die vielen schlauen Köpfe bei in der STIKO haben nur das beste für die Kinder im Kopf und Impfungen werden nicht "mal eben so" empfohlen, sondern nach neuestem Stand der Wissenschaft.

Stell mir ruhig Fragen, wenn dir etwas unklar ist.
Dafür hab ich das Thema gestartet zwinkern
jovinni
@frostgräfin

Ist das echt wahr das das gegen Windpocken geimpfte Kind zweimal schon die Windpocken danach bekam ?

Ich werde wohl doch nochmal ein klärendes Gespräch mit meinem Kiarzt halten zwinkern , denn genau dagegen wollte ich ja bei Sam etwas tun , da sie sie ja schon ohne Impfung zweimal hatte unglücklich .

Und bevor du dich impfen lässt gegen Windpocken lass doch erstmal prüfen ob du sie nicht doch schon hattest , wurde bei mir auch gemacht ( da ich in der 36. ssw war wo meine Kinder sie bekamen ) da ich nicht wusste ob ich sie schon hatte oder nicht und ich hatte sie gottseidank schon zwinkern