Giraffenkind
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Zecken sind weltweit überall verbreitet und somit für Mensch und Tier gefährlich. Am verbreitesten ist die Zeckenborreliose, es gibt bei dieser Erkrankung keine regionale Begrenzung. Der Zeckenschutz ist somit überall wichtig und sollte als Vorbeugung dringend beachtet werden! Damit die Gefahr einer Infektion verhindert wird, ist eine schnelle und sichere Entfernung der Zecke außerordentlich wichtig. Eine große Anzahl von Wissenschaftlern vertritt die Auffassung, dass, wenn die Zecke innerhalb von 4 Stunden nach dem Zeckenstich entfernt wurde, eine Infektion als sehr gering bzw. fast unwahrscheinlich einzustufen ist. Ich denke, dass aber auf jeden Fall vorsichtshalber immer ein Arzt aufgesucht werden sollte.
Wie können Sie sich vor einem Zeckenbiss/Zeckenstich schützen und was ist allgemein wichtig zu beachten? Zecken können sich bis zum eigentlichen Zeckenbiss bis zu mehreren Stunden am Körper aufhalten, um dann an den warmen und dünnhäutigen Körperstellen das Blut zu saugen.(Bauchnabel, Achselhöhlen, Nacken, Genitalbereich, Kniekehlen, Armbeuge). Wer sich in der Natur aufgehalten hat, auch der heimische Garten zählt dazu, sollte sich also immer ganz genau nach Zecken am Körper absuchen. Sollte eine Zecke zu finden sein ist diese sofort sachgerecht zu entfernen um das Risiko einer Infektion zu verhindern. Im Zweifelsfall einen Arzt aufsuchen! Zecken immer ganz vorne anfassen, nicht quetschen. Keine Sprays, Klebstoffe oder Öl verwenden. Diese Ratschlänge von früher sind überholt und gefährlich. Zecken können sehr niedrige Temperaturen überleben, bis ca. minus 10-13 Grad. Somit besteht auch bei milden Wintern eine Gefahr durch Zecken. Und wichtig zu wissen ist auch, dass Zecken in der Kleidung bis zu einer Woche überleben können.
1. Meiden Sie das Unterholz. Zecken halten sich gern im Gras, Farn, Laub, an Büschen und Pflanzen auf.Immer auf den Wegen bleiben.
2. Lange und helle Kleidung anziehen, die Strümpfe über die Hosenbeine ziehen. Bekleidung nach Aufenthalt im Freien in den Wäschetrockner!
3. Mittel zum Zeckenschutz werden von verschiedenen Firmen angeboten, fragen Sie in Ihrer Apotheke nach und informieren Sie sich auch zu den Testergebnissen bei "Stiftung Warentest". |
Das habe ich gerade im Internet auf der Seite
Zeckenbiss-borreliose gefunden!
Denke es ist ein wichtiges Thema was ALLE betrifft.
Es ist eine sehr umfangreiche Seite die von einem persönlich Betroffenen erstellt wurde.
Dort sind unmengen an Infos für alle Interessierten zu finden.
JMW
Hm...aber ehrlich gesagt glaube ich, dass Zeckenbisse trotzdem nicht vermieden werden können. Auch, wenn man lange Kleidung trägt etc. Wenn man öfter mal draußen ist, bleibt es bestimmt nicht aus. Wenn ich z.B. ausreite, habe ich oft eine Zecke und ich denke auch, dass man sich einfach am ganzen Körper untersuchen sollte, wenn man im Freien war und die Zecken ggf. gleich entfernen soll, damit es nicht zu einer Infektion kommt!
Antje
Ich hatte Sonntag eine, meine erste. Und keine Ahnung wie, hatte lange Hosen an, war nur im Garten meiner Eltern (flaches Gras und nicht gelegen oder so.) Die Kinder rennen ständig nackt da rum und hatten noch nix. Ich beobachte jetzt erst mal wie sich das entwickelt, alle sagen es wäre nix, aber ich bin da doch immer bissel ängstlicher. ist nur am biss ein ganz klein wenig rot und wir hatten sie eh ganz zeitig wieder draußen, hatte noch nicht angefangen zu saugen.
sunsmile
Ja Zecken sind nie zu unterschätzen, habe sie oft, da ich damals oft geritten bin, und dabei jogge ich auch gerne durch Wald usw.... dazu auch noch auf riesiggroße Garten meiner Eltern, bin deshalb Zecken geimpft!
Schwester von meinem ehemaligen Sportkamerad ist durch Zickenbiss gestorben... Also gut aufpassen!!! Längere Kleidung hilft nicht 100%ig aber verringert nur Zickenbisschance.
Mia
Hilft eigentlich diese Autan-Anti-Zeckenlotion?
Giraffenkind
Ich denke auch, einen 100%igen Schutz gibt es nicht.
Aber man kann ja so viel wie möglkich dagegen tun. Und dazu zählt nun mal lange Kleidung und Kopfbedeckung, wenn man im Wald unterwegs ist.
Junior suche ich auch immer ab, wenn sie mit der klasse oder mit demHort unterwegs waren... sicher ist sicher!
sunsmile
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Original von Mia
Hilft eigentlich diese Autan-Anti-Zeckenlotion? |
Hab auch mal nachgefragt, leider nur ein wenig mehr sicherer als längere Kleidung, aber hundertpro auch net
Tina
Also ich bin ja nun ein Waldkind....wir waren immer draussen und ich hatte nie eine Zecke,auch unsere Katzen blieben davon verschont...ab und zu sah ich sowas mal an Nachbars Hund.
Heute ist das hier eine Plage geworden....mich hat zwar bis jetzt noch keine gebissen,zumindest habe ich es nicht gemerkt.Aber Kinder und Hund suche ich jeden Abend ab.Diese kleinen Blutsauger sehen wie komische kleine Spinnen aus,wenn sie noch am laufen sind und man muß schon genau hinschauen.
Kopfbedeckung hilft nichts bei Zecken....die kommen von unten.Und selbst feste Schuhe und zue Kleidung sind keine Garantie.
Da es hier in Thüringen diese Horrorzecken noch nicht gibt....sind wir bis jetzt auch noch nicht geimpft...aber werde es dieses Jahr machen lassen,habe mit unserer Ärztin schon gesprochen.
Ich denke das ist der einzige Schutz den es gibt. :415:
Tina
Keine Chance dem Zeckenbiss: Jetzt ist ImpfzeitBei frühlingshaften Temperaturen werden nicht nur Menschen, sondern auch Zecken aktiv. Der einzig wirksame Schutz ist eine Impfung, die man jetzt machen lassen sollte.
„Wer in deutsche Risikogebiete wie den Schwarzwald fährt oder zu einer Risikogruppe gehört, sollte sich impfen lassen – wir übernehmen die Kosten“, so Katrin Block von der Vereinigten IKK. Zecken übertragen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), besser als „Hirnhautentzündung“ bekannt, und viele andere gefährliche Krankheiten wie Borreliose. Durch die Klima-Erwärmung wandern sie nordwärts und vergrößern damit ihre Ausbreitung. Bei uns liegen die Haupt-Risikogebiete in Süddeutschland.
Gefährdet sind Menschen in Risikogebieten und Personen, die viel in der Natur unterwegs sind. „Neben Berufsgruppen wie Waldarbeitern haben auch Jogger ein leicht erhöhtes Risiko“, so Block. Eine Impfung empfiehlt sie aber besonders älteren Menschen: „Bei Kindern verläuft die Krankheit oft harmlos. Ältere Menschen aber, die gern spazieren gehen oder zum Beispiel Pilze sammeln, sollten sich auf jeden Fall impfen lassen.“
Immer noch weit verbreitet ist der Irrglaube, Zecken würden sich von Bäumen auf Tiere und Menschen fallen lassen. Tatsächlich leben sie üblicherweise in Flusstälern, Waldrändern und im Unterholz: Feste Schuhe und lange Hosen bieten nur einen begrenzten Schutz und ersetzen nicht die Impfung.
Zur Kostenübernahme bei Impfungen berät jede IKK-Geschäftsstelle vor Ort; detaillierte Informationen zum Thema „Zecken und Krankheiten“ finden sich zum Beispiel unter
www.zecke.de oder kindgerecht unter
www.zeckenschule.de.
Habe ich auf der seite der IKK gefunden:
www.vereinigte-ikk.de
Mia
Leider hatte Sophie gestern die 1. Zecke überhaupt. An der Stelle am Rücken kam ich garnicht mit meiner teuren Zeckenkarte drunter. Scheiss Teil

Half also nur der Gang zum Arzt. Ist aber soweit ok, sollen am Donnerstag nur noch mal zur Kontrolle kommen.
krikelkrakel_Mum
Wir sind zum Glück beide geimpft ... auch wenn es nicht vor dem Biss anisch schütztz ... aber man kann ja nie wissen ... fahren viel mit dem Rad an Seen und dem Main DOnau Kanal hier und Wälder sowieso ... aber ich muss sagen wir hatten beide noch keine Zecke ... in die zwei Jahre wo wir so viel unterwegs sind *toitoitoi*
Manuela78
@Ella: Die Impfung gegen Zeckenbisse, wird die von der KK bezahlt oder muß die selbst gezahlt werden????
krikelkrakel_Mum
@Manuela
Das kommt glaub drauf an ... aber bei mir wurde das von der Kasse übernommen und ich habs direkt bei Kinderarzt mit machen können ... das fand ich praktisch ... weil ein Weg gespart

) Frag doch mal Deinen Kinderarzt !?
Finja
Soweit ich weiß wird die Impfung von der Krankenkasse übernommen, wenn man in einem Risiko- oder Hochrisikogebiet wohnt. Wir haben dafür auch nichts gezahlt...
Wobei ich mal sagen muß: Der beste Schutz gegen Zecken ist, den Hund immer dabei zu haben... Der sammelt nämlich dann die Zecken ein und man selbst hat keine...
Aber unser Hund bekommt ExSpot und seitdem klappt des net mehr...
Aber die Zeckenimpfung wirkt ja auch nur gegen FSME und nicht gegen Borreliose. Also sollte man auch wenn man geimpft ist zusehen das die Viecher fernbleiben...
Mia
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Infektionsgefahr in Risikogebieten gestiegen / Impfempfehlung für Reisende
Das Risiko für eine Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nach
Zeckenstich ist in Deutschland und Europa gestiegen. In
Risikogebieten wird Naturfreunden daher die Impfung jetzt dringend
empfohlen. Zudem ist die Zeit günstig, um Menschen zu impfen, die im
Sommer in Regionen mit FSME-Gefahr reisen wollen, sagt Professor
Jochen Süss aus Jena.
"Es lohnt sich, Patienten auf ihre Urlaubspläne anzusprechen und
ihnen jetzt gegebenenfalls die FSME-Impfung anzubieten", sagte Süss
zur "Ärzte Zeitung". Vor allem für ältere Menschen bergen viele
Urlaubsregionen ein erhöhtes Infektionsrisiko. Je älter Menschen
sind, desto wichtiger ist die Impfung, da das Risiko für eine
schwere Enzephalitis durch FSME mit dem Lebensalter steigt, so der
Zeckenexperte.
In Deutschland raten Experten inzwischen, ganz Bayern,
Baden-Württemberg sowie die Grenzregionen in Hessen, Rheinland-Pfalz
und Thüringen als FSME-Risikogebiete anzusehen. Jeder, der dort wohnt
oder dorthin verreist und gepflasterten Boden verlässt, sollte sich
impfen lassen. In Europa kommt FSME nur noch auf der iberischen
Halbinsel, in Benelux-Ländern, in Großbritannien und Irland nicht
vor.
In Italien, Griechenland und Dänemark ist das Risiko sehr gering, es
wurden nur einzelne Erkrankungen in begrenzten Regionen registriert.
In Frankreich gibt es FSME in Elsass-Lothringen und in der Schweiz
im Norden nahe Zürich, Thurgau, St. Gallen, Aargau, Bern.
Hoch ist das FSME-Risiko in Nordeuropa wie in Finnland und Schweden
und im Osten: in Österreich, Slowenien, Kroatien, Tschechien,
Slowakien, Polen, dem Baltikum, Ungarn, Ukraine und Russland. "Es
ist nahezu fahrlässig, einem Österreich-Urlauber nicht die
FSME-Impfung anzubieten", sagt Süss. Er weist darauf hin, dass
FSME-Viren in Osteuropa außer durch Zecken gelegentlich über
Rohmilch und Frischkäse übertragen werden.
Quelle: Ärzte Zeitung, 29.03.2007
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Mia
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Von Eva Neumann
Der Schutz vor Zeckenbissen wird immer wichtiger: Denn die von den Insekten übertragene Gehirnentzündung Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) breitet sich in Deutschland immer weiter aus. Von 2004 bis 2006 hat sich die Zahl der Erkrankungen laut Robert-Koch-Institut in Berlin von 274 auf 541 verdoppelt. Erstmals wurden in diesem Jahr auch in den Wintermonaten Infektionen gemeldet. Außerdem erkranken nach Schätzungen der Gesundheitsämter jährlich 60 000 bis 80 000 Deutsche an der Bakterien-Infektion Borreliose, die ebenfalls durch Zecken übertragen wird.
Holzbock gut im Futter
Ein Grund für die Ausbreitung von FSME und Borreliose ist, dass es mehr Zecken gibt als je zuvor. Bislang ist der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) die bei weitem häufigste Zecke in Mitteleuropa. «In diesem milden Winter haben Mäuse und andere Wirte gut überlebt. Dadurch steht auch der Holzbock gut im Futter», sagt Prof. Heinz Mehlhorn, Leiter des Instituts für Zoomorphologie, Zellbiologie und Parasitologie an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Diese Zecke ist schon bei sieben bis zehn Grad aktiv. Und so gilt nach einem warmen Winter wie diesem die Regel nicht mehr, dass Zecken von Mai bis Oktober eine Gefahr sind.
Mögliche Infektionsrisiken durch Zeckenbisse
«Durch zunehmenden Tourismus wurde zudem eine neue Zecke, die Auwaldzecke, aus feucht-warmen Regionen zu uns eingeschleppt», erklärt der Parasitologe. «Außerdem liegt die Braune Hundezecke auf der Lauer. Sie ist bis Grenoble vorgedrungen.»
Alle drei Zecken können FSME-Erreger und die so genannten Borrelien übertragen: Bakterien, die für Borreliose verantwortlich sind. Die Zahl dieser Erreger erhöht sich jedoch nicht nur parallel zur Zahl der Tiere. «Je wärmer es ist, umso schneller entwickeln sich die Erreger im Tierkörper», erklärt Mehlhorn. Und das hat auch Auswirkungen auf die Schwere der Infektion.
Bei einer Infektion mit FSME-Erregern treten nach Angaben des Robert-Koch-Instituts etwa bei 30 Prozent der Infizierten Krankheitserscheinungen auf. Es kommt zunächst zu grippeähnlichen Symptomen mit mäßigem Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen und Schwindelgefühl. Bei solchen Symptomen nach einem Zeckenbiss sollte unbedingt ein Arzt um Rat gefragt werden. Grippeartige Symptome kommen auch bei einer Borreliose vor. Typisch ist aber eine größere, kreisförmige Rötung, die sich nach außen verbreitet: die so genannte Wanderröte. Tritt sie auf, sollte möglichst schnell ein Arzt aufgesucht werden, der die Borreliose mit Antibiotika behandelt.
Ausdehnung der Risikogebiete
FSME-Erkrankungen häufen sich in bestimmten Risikogebieten wie Bayern oder dem Schwarzwald. «Dort sind bis zu 2,5 Prozent aller Zecken Träger der FSME-Erreger», sagt Rainer Oehme, Infektiologe am Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg in Stuttgart. Und die Risikogebiete werden immer größer. Aber auch außerhalb der offiziellen Risikogebiete gibt es Einzelerkrankungen. «Es werden auch FSME-Fälle gemeldet aus Regionen, wo es sie vorher nicht gab», erklärt Prof. Jochen Süss, Direktor des nationalen Referenzlabors für durch Zecken übertragene Krankheiten im Friedrich-Loeffler-Institut in Jena.
Wichtige Schutzvorkehrungen
Auf der Internetseite www.zecken.de sind Karten zu finden, welche auch diese Einzelerkrankungen erfassen. «Jeder, der in einem Risikogebiet lebt oder sich kürzer oder länger darin aufhält und im Freien unterwegs ist, sollte sich unbedingt gegen FSME impfen lassen», rät Süss. Die Impfstoffe werden über neun bis zwölf Monate verabreicht. Möglich ist auch eine Schnellimmunisierung innerhalb von 21 Tagen. Eine Auffrischung erfolgt nach drei Jahren.
«Innerhalb von Deutschland übernehmen die Kassen die Kosten», sagt Infektiologe Oehme. Dennoch wird dies wenig genutzt: Selbst in Risikogebieten liegt die Impfrate nach Schätzungen unter 25 Prozent.
Ob geimpft oder nicht - ein Zeckenstich sollte in jedem Fall vermieden werden. Ganz Deutschland ist Risikogebiet für Borreliose. Und gegen die bakterielle Infektion gibt es keine Impfmöglichkeit. «Die größte Gefahr besteht im Wald und am Waldrand mit krautigem Bewuchs. Die Zecken warten in einer Höhe von einem halbem bis einem Meter auf Farnen oder anderen Pflanzen auf vorbeikommende Wirte», sagt Oehme. Zecken sind blind, haben jedoch in den Vorderbeinen Organe, welche Geruchsreize aufnehmen. Gefällt ihnen der Geruch eines Wirtes, so haken sie sich an ihm fest.
«Ein wichtiger Schutz sind Insekten-Repellents», sagt Zeckenforscher Süss. Das Mittel sollte auf die Haut, auf Schuhe, Socken und Hose gesprüht und später eventuell erneuert werden.
Daneben muss den Zecken der Weg an die Haut erschwert werden. «Tragen Sie lange, möglichst eng anliegende Kleidung», empfiehlt Infektiologe Oehme. Und auf heller Kleidung sind die Tierchen besonders gut sichtbar. Spätestens abends sollte der Körper abgesucht werden - vor allem Kniekehlen, Achselbeugen, Leisten und Haaransatz. «Zecken lieben feucht-warmes Klima und brauchen dünne Haut.»
Jeder Plagegeist muss schnellstmöglich beseitigt werden. Bleibt dabei der Stechapparat hängen, kann zwar eine Hautreizung entstehen. Entscheidend ist aber, dass der Körper und damit die Speicheldrüsen mit den FSME-Viren und der Darm mit den Borrelien entfernt werden. Dann sollte die Stichstelle gereinigt, desinfiziert und mehrere Tage beobachtet werden. Bildet sich die für Borreliose typische Wanderröte, heißt es: schnell zum Arzt. (N24.de, dpa)
(N24.de, Netzeitung)
quelle:http://www.sat1.de/news/index.php?action...wissen_technik/ |
Mia
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Schweinsteiger leidet an Borreliose
Die Entzündung im linken Knie von Bastian Schweinsteiger ist durch eine Infektion in Folge eines Zeckenbisses entstanden. Das bestätigte der Nationalspieler von Bayern München der Münchener "Abendzeitung". "Es ist tatsächlich so, dass es von einem Zeckenbiss kommt. Man hat Borreliose-Erreger gefunden", sagte der 22-Jährige.
Hoffnung auf einen Einsatz
Zuletzt war sein Knie jedoch abgeschwollen. Gestern stieg Schweinsteiger wieder ins Muskelaufbautraining ein. Nach Auskunft der medizinischen Abteilung der Bayern kann der Mittelfeldspieler, der weiterhin mit Medikamenten behandelt wird, noch auf einen Einsatz in dieser Saison hoffen. (N24.de, nz)
quelle:http://www.n24.de/sport/fussball/1buli/a...teaserId=118377
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Röhrchen
So schützen Sie sich vor Zeckenbissen
Hundertprozentig kann man sich vor Zecken sicherlich nicht schützen. Aber man kann zumindest einiges tun, um die Gefahr durch Zeckenbisse und damit mögliche Infektionen zu verhindern...
Vermeiden Sie wenn möglich den Aufenthalt im hohen Gras oder Unterholz – insbesondere in Zecken-Gefahrenzonen
Tragen Sie bei Spaziergängen, Sport und ähnlichen Aktivitäten im Wald und auf Wiesen lange Hosen und Socken. Um ganz sicher zu gehen, sollten Sie die Hose in die Socken stecken. Kurze Hosen und knappe T-Shirts machen es den Zecken einfach.
Insektenabwehrende Mittel können Zecken womöglich abhalten – die meisten wirken allerdings nur gut drei Stunden, spätestens dann müssen Sie den Wirkstoff noch einmal anwenden. Eine sichere Abwehr garantieren diese Mittel aber auch nicht. Empfohlen wird "AUTAN - Family"
Helle Kleidung ist günstiger als dunkle Klamotten. Zecken kann man auf hellem Stoff gut erkennen und entfernen, bevor sie zustechen.
Klopfen Sie sich nach Ihrem Aufenthalt im Freien ab, dabei fallen Zecken meist wieder von der Kleidung hinunter. Duschen Sie sich anschließend, und suchen Sie Ihren Körper sorgfältig nach den Biestern ab. Lassen Sie sich auch von Freunden oder Familienmitgliedern absuchen. Auf den eigenen Rücken lässt sich ja schlecht schauen.
Kinder sind sich der Zeckengefahr natürlich nicht bewusst. Sprechen Sie als Eltern mit ihren Kids über die Gefährlichkeit von Zecken und geben Sie ihnen Tipps, wie sie sich schützen können.
Falls Sie in einem Risikogebiet mit einem hohen Zeckenaufkommen leben, sollten Sie mit Ihrem Arzt über eine mögliche FSME-Impfung sprechen.
Hier die Risikogebiete in Deutschland auf einer
übersichtlichen Karte (Adobe-Reader erforderlich!)
http://www.rtl.de/ratgeber/download/FSME2007.pdf
Quelle: www.rtl.de
LillyMa

Wir werden uns auch impfen lassen! Leider hab ich festgestellt, dass sich die Biester auch in sehr kurz abgemähtem Gras aufhalten