Umgang und Anwalt

rosa.nicht.blau
Hallo ihr Lieben dadraußen,
vielleicht kann einer von Euch mir helfen...
Der Vater meiner Tochter (7) hat sich vor ca. 1 Jahr getrennt, mit allem drum und dran.
Der Umgang für ihn wurde bisher über JA geregelt, weil sein Familienclan d.h. seine Mutter bzw. und vor allem seine Oma, das Kind immer wieder unter irgendeinem Vorwandt abgeholt hat, ohne das ich davon wußte (war immer auf Arbeit und sie war bei meiner Mutter) bzw.gegen meinen Willen.
(Wir haben auch kein GSR).
Seit dieser Zeit läuft alles wie gesagt über das JA, es wurden u.a. Vereinbarungen getroffen, dass mein Kind ca. aller 14-Tage( das wurde auf Grund meiner Arbeit flexibel gehalten,habe rollende Wochen), von Freitag bis Sonntag zu seiner Familie geht und er sie dort besucht, er hat unter der Woche mind. 1x die Woche die Möglichkeit sie zu besuchen( kommt allerdings nicht), einen Hohenfeiertag usw.
Jetzt ist heraus gekommen, dass er meine Tochter, über Monate zum Lügen gedrängt hat, indem er ihr angst vor mir gemacht hat.
Darauf hin habe ich das JA informiert und ihn und seine Familie zum Gespräch ins JA bestellen lassen(Termin findet erst noch statt).Da ich den Umgang mit der Familie des Vaters erstmal nicht mehr wollte, aber zu gesichert das er sie jeder Zeit besuchen kann.
Ihr Vater hat in der Zwischenzeit einen Anwalt aufgesucht und dieser drohte mir mit Sorgerechtsentzug und gerichtlichen Verfahren, wenn ich seine Vorschläge nicht annehme.
Diese sind u.a. das er das Kind, starr alle 14 Tage,von Freitag bis Montag holt um mit ihr am WE Hausaufgaben zu machen und in die Schule zu bringen (er hat sich nie für ihre Angelegenheiten ineressiert und sich nicht drum gekümmert, wohnt ca. 30 km weit weg , wo genau weiß ich nicht mal, dass verrät er mir nicht, könnte da ja auftauchen und geht selber in Schichten, auch am WE, arbeiten).
Er will sie in den Ferien und an Weihnachten. Bei jedem Umgang will der die Krankenkarte haben.

Muß ich solchen Blödsinn mit machen?
Er holt meine Tochter eigentlich nur für seine Oma,die will das Kind unbedingt, damit ihre heile Welt wieder stimmt. Er kann diese Vorschläge gar nicht umsetzen und hat auch gar nicht das interesse dazu.

Muß ich ihm jedes mal die Krankenkarte mit geben?
Ich will das eigentlich nicht, da ich der Meinung bin, das bei einem Unfall bzw. in akuten Situationen das Kind auch so behandelt wird und er micht sowieso als erstes benachrichtigen muß und chronisch Krank oder allergisch ist sie auch nicht.

Wieviel Umgang muß ich seiner Oma, also der Uroma meiner Tochter gewähren?
Denn sein Umgang wird in erster Linie für sie genutzt, muß ich das Kind dort hin schicken, wenn ihr Vater gar nicht anwesend ist?
Meine Tochter hatte oftmals keine Lust mit ihr mit zugehen, sie wurde dann solange belegt bzw. es wurde ihr alles versprochen (denn Geld spielt bei dieser Familie keine große Rolle) was sie haben wollte, bis sie mitging.

Für mich ist das ein Kampf gegen Windmühlen....wenn ich meine Tochter sage, dass sie selbst sagen soll, wenn sie keine Lust hat..heißt es, ich habe es ihr eingeredet.....Kommt das Kind mal ein WE nicht, weil ich frei habe und sie bei mir bleiben will, heißt es, ich entfremde dem Vater das Kind und ich werde mit anrufen überschüttet....usw....usw...usw....ich war von der blöden Kuh überr Miststück bis zur blöden Mutter, alles erdenkliche.....Kommt es aber direkt zur Sprache, dann stimmt alles nicht, alles wird immer abgestritten.....keiner weiß von nichts....
Ich stehe dem Vater und seinem Familienclan alleine gegenüber.
*LG*
nate
Erstens finde ich es schön, wenn die Tochter alle 14 Tage beim Papa ist. Ist eigentlich auch ein gängiges Verfahren. Ob die Tochter dann bei den Großeltern ist, ist ersteinmal egal. Ich gehe davon aus, dass sich Töchterchen dort wohl fühlt. Bei mir ist es genauso, Töchterchen ist mehr bei den Eltern ihres Herrn Papa als wie bei Papa selbst. Ist mir völlig egal.

Der Vater hat natürlich ein Recht auf hälftige Ferienbetreuung. Sei doch froh, wenn er sich ein wenig um Eure Tochter kümmert. Und die Krankenkarte hatte ich bis vor kurzen bei Urlaub immer mit gegeben, warum auch nicht verwirrt Warum möchtest Du die Krankenkarte nicht mitgeben verwirrt . Ist doch nicht schlimm und im Notfall immer gut, somit sparst Du Dir im Notfall die Rennerei hinterher. Aber du kannst auch eine Zweitkarte von Deiner Krankenkasse anfordern - geht glaube ich nicht bei jeder Krankenkassen - aber bei einigen geht das eben, so auch bei meiner.

Die Großeltern haben, wenn es bisher dem Kindeswohl nicht geschadet hat, ebenfalls ein Umgangsrecht. Warum auch nicht. Ich finde es z.B. Klasse, dass sich die Großeltern väterlicher Seits um ihr Enkelkind kümmern.

Ich denke, dass Du Eure Tocher schon negativ beeinflussen kannst, nämlich dann, wenn Du nicht möchtest, dass die z.B. die Großeltern Kontakt zum Kind haben. Dies geschieht im Unterbewußtsein.

Habt ihr feste Umgangswochenenden? Wenn ja, sollten diese auch strikt eingehalten werden, egal ob Du dann frei hättest oder nicht. Ich plädiere ja immer für feste Termine für das ganze Jahr, somit können beide Elternteile gut planen und Ausnahmen kann man kurz abklären.

Warum soll der Vater Eure Tochter einmal wöchentlich bei Dir besuchen? Er hat natürlich das Recht Eure Tochter regelmässig bei sich zu haben und dann gehören z.B. Hausaufgabenbetreuung auch dazu. Gerade in dem Alter Eurer Tochter ist es gängige Praxis, dass das Kind alle 14 Tage beim nicht betreuendem Elternteil verbringt. Traue dies dem Papa zu und versuche dies zu fördern. Ich lese nicht heraus, dass er nicht in der Lage wäre, Eure Tochter zu betreuen.

Meine Tochter ist leider nur einmal im Monat bei ihrem Papa (wir wohnen nur 15 km auseinander) und dann erledigen auch die Großeltern die Hausaufgaben. Ist mir doch egal, wer die Hausaufgaben erledigt, hauptsache sie werden erledigt.

Versuche Eurer Maus zu erklären - anhand eines Kalenders - dass am xy Tag Papawochenende ist. Dann freut sich das Kind, sofern man es ihr auch ein wenig schmackhaft macht. Und solltest Du dann frei haben, dann geniesse das Wochenende für Dich und gönn Dir etwas schönes zwinkern
glücksklee
Alles gesagt, nate!!!! gut so!

Superklasse.
rosa.nicht.blau
Hallo Nate,
also, ich gebe dir recht, dass es vollkommen richtig ist der err regelmäßig mit ihr Umgang hat.
Allerdings traue ich ihm nicht zu das er sich richtig um sie kümmert,dass liegt daran was alles in der letzten Zeit vorgefallen ist....z.B. als er ihr aus lauter Blödsinn ein Feuerzeug unter die Nase gehalten hat.....als er sie mit Essen beworfen hat, weil sie seiner Meinung nach nicht richtig am Tisch saß und ihre Haare nicht hinters Ohr gemacht...als er nicht kam um mit ihr Hausaufgaben zu machen, weil er sein neues Getriebe von seinem Auto ausprobieren mußte.....als er lieber im Bett lag und geschlafen hat, weil er die Nacht durch gemacht hat, als sie zur Schule zu bringen....als er sie zu seiner Oma geschafft hat, weil sie ihm einfach zuviel war...als, er mit ihr im Auto gefahren ist wie ein Henker und einen Burnout hinlegen wollte, weil die Polizei auf der anderen Straßenseite war... als er sie mit zu seinem Kumpel genommen hat, er dort am Auto rumgeschraubt hat, sie sich nicht weiter bewegen durfte und aus langeweile ein Männchen aus Glasscherben und Harz zusammen gebaut hat( ich hab dieses Ding noch), er diesen Nachmittag toll fand und sie traurig war, weil sie nicht anfassen durfte und sich keiner mit ihr befasst hat...usw usw usw.
Unter Verantwortungsbewußtsein versteh' ich was anderes....nicht?
Er sollte eben aus diesen Gründen zu ihr nach Hause kommen, wobei er nicht unbedingt nicht mit ihr in ihrem Zimmer hocken sollte, sondern auch was mit ihr unternimmt. Da meine Tochter auch den Wunsch geäußert hat, dass er sie besuchen solle und zum anderen, dass sie ihn auch mal für sich alleine hat, weil bei fast allen WE's seine Freundin mit ist. Meine Tochter mag sie im großen und ganzen schon, aber der Papa hat nie richtig Zeit für mich.
Aber er kommt nicht, auch auf bitten von ihr nicht.
Sie hat auch schon Hausaufgaben übers WE mitgenommen, der einzige der nicht da war er, deshalb halte ich das Schreiben von seinem RA, der betont wie wichtig der Alltag für die beiden ist für einen makaberen Scherz, da er sich in den Alltag hat gar nicht integrieren lassen.

Eigentlich soll die Krankenkarte immer mit gegeben werden,nicht bloß im Urlaub.Ich hab' kein gutes Gefühl bei dieser Sache....Da ich die jenige war die nach der Trennung von der Bildfläche verschwinden sollte und die "my fair lady" zu seiner Oma ziehen sollte, lt. seiner Vorstellung.
Ich denke einfach, dass dieser Mensch einfach zuviel unsinn angestellt hat und natürlich bin ich da, wenn etwas mit meinem Kind ist!!Da ist mir die rennerei egal.

Nein, feste Umgangswochenenden haben wir nicht und hatten wir auch nie, aufgrund der Schichten von beider Seiten.
Das Problem hier ist eher, dass wenn ich nein sage, oder bzw. auch WE's geteilt wurden, gibt es immer Diskussionen weil ich das sage, wenn er aber ein WE teilen möchte, aus irgendeinem Grund, dann muss das gehen.

Weißt du, ich weiß das sie ihren Papa liebt, überalles und ich bin echt die letzte die das nicht bekräftigt, aber das kann auch schwer sein....wenn sie keine Lust hat und ich sage wenn du jetzt mit der Oma mitgehst kommt der Papa ja später auch...ihre Antwort, ist mir egal, der kommt doch eh nur Sonntags.

Denn Umgang mit der Oma halte ich nicht grundsätzlich für schlecht, aber als man meiner Tochter das erste mal seine neue Freundin vor die Nase gesetzt hat, hat man ihr als erstes gesagt, dass sie jetzt bei ihm wohnt und das das jetzt ihre neue Familie ist. Das war kurz nach der Trennung, sie kam heim und hat die Welt nicht mehr verstanden, das tut sie bis heute nicht und sie glaubt fest daran das der Papa wieder zurück kommt.
Sie litt seit dieser Zeit unter Schlafstörungen, sie weinte schrecklich wenn ich zur Arbeit mußte, weil sie Angst hatte, dass ich auch verschwinde und sie allein ist. Sie schläft bis heute noch sehr oft mit in meinem Bett und oft ist sie noch wach ,wenn ich von der Spätschicht komme, damit sie sicher ist, dass ich da bin. Habe ich mit dem Vater und den Omas darüber gesprochen, kam die Reaktion, na und, ob nun füher oder später, das wäre ja sowieso so gekommen.
So, jetzt ist wieder so ein ähnlicher Fall eingetreten, als ihr Vater gesagt hat, dass sie mit nicht errzählen darf, das seine Freundin jedes WE mit dabei ist( es wurde im Ja mit ihm vereinbart,dass sie daheim bleiben sollte und man dies eher langsam angehen solle, daran hat er sich nie gehalten)....Du weißt doch wie die Mama ist und du willst doch nicht das sie noch sauerer auf den Papa ist und Streß macht... so wurde sie zum schweigen verdonnert und das über Monate.
Meine Hummel hat sich irgendwann meiner Mutter anvertraut, die mußte ihr aufs Indianerehrenwort versprechen, dass sie mir nichts verrät( hat sie auch nicht, sie hat es mir dann selber gesagt)weil sie große Angst vor dieser Prohezeihung hatte (es ist allerdings nichts davon eingetreten).
Mein Kind hat dem Papa auch erzählt das meine Mutter davon weiß...also, er hat wohl ziehmlich unentspannt reagiert....
So und seine ganze Family hat von diesem ganzen Mist gewußt und nicht reagiert. Weißt du, will das sie begreifen....das das keine Spitzenleistung war und wie sehr sie auch mit ihrem Verhalten dazu beigtragen haben und hier die Mini unter Strom gesetzt haben....
Schließlich hat er sich hier in das Vertrauensverhältnis zwischen ihr und mir eingemischt für seinen eigenen Zweck und seine Familiy hat das tolleriert und mit inziniert.
Weißt du, ich bin nicht die Eifersüchtige Ex, mir ist einfach egal was dieser Mensch macht, die Tür ist zu und zwar für immer, aber happy Patchwork auf Kosten meiner Tochter....soll das richtig sein?

Sorry, wenn's schwer verständlich ist, die Materie ist eben nicht so einfach.
*lg*
glücksklee
Woher weisst Du von dem ganzen Blödsinn,den er verzapft haben soll?

Zum Wohle des Kindes würde ich über das Jugendamt dann eben einen betreuten Umgang anstreben.

Aus eigener Erfahrung weiss ich aber, dass aus Verbitterung viel erzählt wird, was nie gestimmt hat in dem Maasse.

Wenn Ihr ein Problem habt miteinander, denkt immer daran, dass das Kind es anders sieht.

Dann setzt euch zusammen an einen Tisch mit einem Mediator und regelt den Umgang.feste Zeiten, feste Tage,Kontinuität.Dann wird die Kleine auch irgendwann ihre Angst verlieren.Wenn er so unzuverlässig ist, würde ich dann eben nur 14 tägig den Pflichtumgang regeln.Und ansonsten als Mutter da sein für sie.Vielleicht ist ihr das Hin- und Her einfach zu viel.

Was er in den Tagen seines Umganges macht, ist ihm überlassen.Ob zur Oma oder nicht.Und was die früher gemacht haben oder so, damit hast Du ein PRoblem, das Kind ja so anscheinend nicht.Sie ist eben gern bei ihm, ob die Neue dabei ist oder nicht...Irgendwann merken die Kinder eh, wer am besten ist für sie oder nicht.

Die Beeinflussungen gegen Dich würde ich mir allerdings verbieten.Und sieh zu, dass Du sie nicht so ausfragst oder eben auch Bemerkungen machst-das ist nämlich genau das selbe und verunsichert sie nur.Versuche, normal mit ihmumzugehen, damit das Kind nicht auch noch die LAst tragen muss, dass Ihr Euch nicht grün seid.Im Sinne des Kindes-reisst Euch zusammen.
rosa.nicht.blau
Woher ich das alles weiß, ich war bei vielen dieser Geschichten high live mit dabei, bei der Feuerzeugsache, haben wir vorher noch zusammen Abendbrot gegessen, eben damit sie das Gefühl hat,dass wir beide da sind.
Sie haben dann gekapsert und faxen gemacht...alles normal...das Feuerzeug hatte er schon die ganze Zeit in der Hand und strich immer mit dem Daumen über das Rädchen und schließlich hat er es angezündet und ihr direkt vor die Nase gehalten....in einem Bruchteil von Sekunden...ich saß auf dem Sofa und bin erschrocken hoch gefahren, als ich ihn fragte ob noch ganz richtig tickt und das er das Ding wegstecken soll, da hat er gelacht, vor mir salutiert und gesagt....jawohl chef!
Als, ich ihn später noch mal darauf angesprochen habe, da will er von nix mehr gewußt haben und das stimme alles gar nicht, dass hätte nie getan.
Meine Tochter hat ihn auch noch mal selber mit dieser Tatsache konfroniert und gefragt warum er das gemacht hat usw. Seine Reaktion, er ist das nicht gewesen und ich hätte ihr alles eingeredet.
Ich habe dafür keine Zeugen, aber das ist eine Tatsache, ich kann ja nicht wegen ihm überall wo er sich mit ihr aufhält Kameras installieren.
Genauso, die Sache mit dem Essen....oder mit dem Auto und der Polizei, dass hat er mir selber noch ins Gesicht gesagt und sie gefreut, dass sein Auto wie ein Brett auf der Straße liegt und und und.
Auch als er sie nicht zur Schule geschafft hat,weiß ich weil es ihr erster Schultag war und wir beide an diesem Tag frei hatten und ausgemacht war, dass wir beide sie zur Schule schaffen,ist schließlich ein besonderer Tag gewesen, wer nicht da war, war er.
Auch hat er sie nicht mitabgeholt, weil sein heißgeliebtes Auto in der Werkstatt war und er es unbedingt gleich holen mußte....Das lange Gesicht von meiner Tochter hättest du sehen sollen...ich hab' ihm auch oft versucht, im guten( echt, ich schwörs) zu erklären, dass er immer für sie da sein muss und das er sich endlich bewußt werden muss, das er Vater ist, jetzt noch mehr als zuvor...aber was sag' ich...ich hab' schon Fusseln am Mund.
Genau wie diese Geschichten, stimmen auch die anderen (ich wollte jetzt nicht alle Storys von vorn bis hinten erzählen).
Alle Regelungen die getroffen wurden, kamen aus dem JA.
Feste Zeiten, sind nicht immer realisierbar, da ich selber Arbeite, in 3 Schichten und oft auch Rollendewochen habe.(wenn's da dumm kommt, habe ich kein einziges WE, dass ich mit ihr verbringen kann) und er arbeitet wohl selber auch in Schichten(weiß nicht genau, er macht um alles immer ein ziemlich Geheimnis, wo er arbeitet, wie lang oder wo er wohnt)
Schließlich bin ich die erste, zu der meine Tochter kommt und sich beschwert das ich immer Arbeiten muß und kaum Zeit für sie habe, sie will auch mit viel Unternehmen( was wir auch tun, im Rahmen meiner MÖglichkeiten). Schwierig ist auch, das ich eigentlich nahe zu allein bin mit ihr. Also, meine Mutter passt auf sie auf,wenn ich arbeiten muß.Aber auch sie kann nicht viel mit ihr unternehmen( obwohl sie gerne würde), da sie Gehbehindert ist und nicht lange laufen kann.

Er schafft das Kind zu seiner Oma und gut ist, die ist noch relativ fit für ihr alter. Es wird immer mit materiellen Sachen gelockt, sie bekommt immer was, wenn sie oben ist, Klamotten, Spielzeug und Geld( dafür hat sie einen Sparstrumpf bei der Oma, dass finde ich grundsätzlich nicht verkehrt, aber man muß die häufigkeit betrachten und die Höhe, wir reden hier nicht von 1 oder 2€, sondern von 10, 20,25, 30€).
Auch das wird dem JA schmackhaft gemacht, großes Haus, großer Garten, großer Pool usw.
Ach, wir haben schon mehrere Termine im Jugendamt gehabt, auch dort hat er mehrmals gesagt bekommen,dass er sie z.B. besuchen soll unter der Woche und wenn es bloß eine Stunde ist. Nichts ist passiert.
Auch das u.U. die Wochenenden geteilt werden können. Ja, wenn er das so will ja, aber wenn ich sage, dass sie bloß von Sa zu So. kommt, war der Teufel los....ich bin mit anrufen bombardiert worden...oder die Oma stand schon vor meiner Tür und wollte die Kleine einfach mitnehmen, sie hätte das Recht vom JA bekommen, sie mit zunehmen(stimmte gar nicht lt. Aussage der Sachbearbeiterin vom JA) oder Klingelterror an der Haustür bei meiner Mutter oder ich bekam Post von seiner Oma, aber nicht etwa mit Reue bestückt, nein, das Gegenteil war der Fall usw.
Aber es wird immer alles abgestritten, selbst im JA.

Für mich ist seine Freundin erstmal Nebensache, mich stört sehr die Tatsache das er das Kind zum Lügen angehalten hat und seine Familie da wieder mit drinnen hängt.(Mit seiner Mutter hatte ich auch lange Gespräche darüber, über sein Verhalten und wie das hier weiter gehen soll, ich habe auch ihr die Problematik erklärt, was sie durch ihr handeln hier ausgelöst haben...da hab' ich die Erfahrung gemacht, das Reden und Handeln 2 verschiedene paar Schuhe sind und das bisschen Vertrauen was ich noch in sie hatte, jetzt auch weg ist).
Auf Grund dessen hab ich die gute Frau im JA gebeten endlich mit seiner Familie zu reden....der Termin dafür steht noch an, wo alle anwesend sind d.h. er, seine Mutter, seine Oma und ich.Keine Ahnung wie das ablaufen soll, erstmal 3 gegen 1, mit Sicherheit, so wie ich sie kenne.
Weißt du, ich habe immer versucht so gut wie möglich im Gespräch mit meiner Tochter neutral zu bleiben und nichts schlechtes über ihn gesagt bzw. sie belogen oder sonstiges.(weil ich selber weiß, wie schlimm das ist, wenn sich Eltern trennen und der eine immer wieder über den anderen her zieht und ihn schlecht macht usw.)
Ausfragen muß ich sie nicht, sie erzählt mir eigentlich immer alles...nach und nach, auch ohne "Verhör", so viel vertrauen hat sie eigentlich zu mir.
Viele Sachen bzw. Rat habe ich mir bei meiner Freundin geholt, die ist Sozialpädagogin, oft helfen die Gespräche mit ihr.
Ich habe jetzt auch veranlasst, dass eine neutrale Person vom JA, sich mit meiner Tochter über die ganze Problematik unterhält, zum einen kann sie sie dann mit Fragen löchern, auf die ich langsam auch keine Antwort mehr habe( die ganze Wahrheit über die Trennung, kann sie gar nicht erfassen, wie auch sie ist ein Kind, so kennt sie nur einen Teil der Wahrheit, sie weiß z.B. nicht das er alles eingepackt hat beim Auszug was nicht Niet und Nagelfest war, dass wir nicht mal Teller und Besteck hatten, dass er ihre Sachen, Spielsachen, Fotos, ihr Kinderbesteck achtlos auf den Boden geschmissen hat,dass sie zu seiner Oma abgeschoben werden sollte usw.) und zum anderen das jemand endlich mal ihre Sorgen und Ängste kennen lernt und das das was ich sage nicht gesponnen oder überbewertet wird.
Ich bin nicht die böse Mama für die man mich hält denn schließlich bin ich mir bewußt das meine Tochter ihren Papa liebt, ich glaube
aber das er das nicht zu schätzen weiß und wie viel davon eigentlich abhängt,aber ich hab' diesen Kampf gegen Windmühlen einfach satt.