Mia
Bis zum Jahr 2014 will die Bundesregierung zur Haushaltssanierung mehr als 80 Milliarden Euro sparen. Dazu hat sie ein gewaltiges Sparpaket beschlossen. Das Ziel: Die Vorgaben der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse und den Euro-Stabilitätspakt irgendwie einhalten. Dazu sollen alleine im kommenden Jahr 11,2 Milliarden Euro eingespart werden. Am 07. Juli will das Kabinett das Paket endgültig beschließen.
Gespart werden soll vor allem im sozialen Bereich - unter anderem auch beim Elterngeld. Zwar werden das Mindestelterngeld von 300 Euro (beispielsweise für Studierende) sowie der Höchstsatz von 1.800 Euro wohl grundsätzlich bestehen bleiben - der Teufel steckt jedoch im Detail: So sollen etwa Eltern mit einem Nettoeinkommen ab 1.200 Euro nicht mehr wie zuvor 67 Prozent ihres letzten Gehaltes erhalten, sondern nur noch 65 Prozent. Betroffen wären davon nach Berechnungen des Bundesfamilienministeriums etwa 25 Prozent aller derzeitigen Elterngeldbezieher. Außerdem sollen pauschal besteuerte Arbeitgeberleistungen wie etwa ein Dienstwagen bei der Berechnung des Einkommens nicht mehr berücksichtig werden.
Okay, das klingt gar nicht so dramatisch - die meisten Eltern in dieser Gehaltsklasse werden eine solch moderate Kürzung sicher verkraften können. Hart trifft es dagegen die Langzeitarbeitslosen: Künftig soll das Elterngeld auf Hartz IV angerechnet werden - wie es schon jetzt mit dem Kindergeld geschieht. De facto bekommen sie damit aber eigentlich kein Elterngeld mehr. Betroffen wären davon laut Bundesfamilienministerium rund 130.000 Familien - 16 Prozent aller Elterngeldbezieher.
Trotzdem versuchte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU), die geplanten Kürzungen beim Elterngeld zu rechtfertigen: "Das Elterngeld ist ein Erfolgsmodell. Deshalb habe ich dafür gekämpft, dass die grundlegende Struktur unangetastet bleibt - das ist gelungen", sagte sie am Montag in Berlin - fügte jedoch gleich hinzu: "Wir müssen alle sparen. Auch Familien sind davon nicht ausgenommen!. Aber wir müssen das intelligent machen."
Mindest-, Höchstsatz oder irgendwas dazwischen - wie viel Elterngeld bekommen Sie?
Um sicher zu gehen, dass die Einsparungen wirklich so intelligent sind, sollten sich Kristina Schröder, Wolfgang Schäuble & Co. vielleicht einmal schlau machen, wie viel Elterngeld die Familien hier bekommen. So bekamen laut dem Statistischen Bundesamt im dritten Quartal 2009 insgesamt 27,4 Prozent der Elterngeld-Empfänger den Mindestsatz von 300 Euro. Den Höchstsatz von 1.800 Euro erhielten gerade mal 4,3 Prozent.
quelle
Gespart werden soll vor allem im sozialen Bereich - unter anderem auch beim Elterngeld. Zwar werden das Mindestelterngeld von 300 Euro (beispielsweise für Studierende) sowie der Höchstsatz von 1.800 Euro wohl grundsätzlich bestehen bleiben - der Teufel steckt jedoch im Detail: So sollen etwa Eltern mit einem Nettoeinkommen ab 1.200 Euro nicht mehr wie zuvor 67 Prozent ihres letzten Gehaltes erhalten, sondern nur noch 65 Prozent. Betroffen wären davon nach Berechnungen des Bundesfamilienministeriums etwa 25 Prozent aller derzeitigen Elterngeldbezieher. Außerdem sollen pauschal besteuerte Arbeitgeberleistungen wie etwa ein Dienstwagen bei der Berechnung des Einkommens nicht mehr berücksichtig werden.
Okay, das klingt gar nicht so dramatisch - die meisten Eltern in dieser Gehaltsklasse werden eine solch moderate Kürzung sicher verkraften können. Hart trifft es dagegen die Langzeitarbeitslosen: Künftig soll das Elterngeld auf Hartz IV angerechnet werden - wie es schon jetzt mit dem Kindergeld geschieht. De facto bekommen sie damit aber eigentlich kein Elterngeld mehr. Betroffen wären davon laut Bundesfamilienministerium rund 130.000 Familien - 16 Prozent aller Elterngeldbezieher.
Trotzdem versuchte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU), die geplanten Kürzungen beim Elterngeld zu rechtfertigen: "Das Elterngeld ist ein Erfolgsmodell. Deshalb habe ich dafür gekämpft, dass die grundlegende Struktur unangetastet bleibt - das ist gelungen", sagte sie am Montag in Berlin - fügte jedoch gleich hinzu: "Wir müssen alle sparen. Auch Familien sind davon nicht ausgenommen!. Aber wir müssen das intelligent machen."
Mindest-, Höchstsatz oder irgendwas dazwischen - wie viel Elterngeld bekommen Sie?
Um sicher zu gehen, dass die Einsparungen wirklich so intelligent sind, sollten sich Kristina Schröder, Wolfgang Schäuble & Co. vielleicht einmal schlau machen, wie viel Elterngeld die Familien hier bekommen. So bekamen laut dem Statistischen Bundesamt im dritten Quartal 2009 insgesamt 27,4 Prozent der Elterngeld-Empfänger den Mindestsatz von 300 Euro. Den Höchstsatz von 1.800 Euro erhielten gerade mal 4,3 Prozent.
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Nur das der wahrscheinlich total unter den Tisch fällt, den die eine Krähe pickt der anderen ja schließlich kein Auge aus!
Aber das was die vorhaben,geht echt nicht