Cleopatra
Ich weiß im Moment nicht wo mir der Kopf steht. Alles geht hier drunter und drüber.
Heute kam meine Mutter in die Klinik, sie bekommt ein künstliches Kniegelenk aufgrund der fortgeschrittenen Arthrose. Heißt, sie ist ca 8 - 10 Tage im Krankenhaus und geht danach für einige Wochen zur Reha.
In dieser Zeit wollen / sollen mein Mann und ich uns darum kümmern für sie ne neue Wohnung zu suchen, da ihre jetzige zu groß ist (laut Amt halt Unangemessen).
Und als wenn wir mit uns und der Sorge um meine Mutter nicht schon genug zu tun hätten kommt auch noch was anderes auf uns zu.
Letzte Woche wurde die Mutter meines kleinen Halbbruders (7 Jahre alt) in die geschlossene psyschatrische Klinik eingewiesen, sie hatte versucht sich Umzubringen, und gilt weiterhin als hochgradig Suizid gefährdet.
Im Moment kümmert sich mein Vater um den Jungen, allerdings ist er gesundheitlich extrem angeschlagen. Letztes Jahr hatte er zwei Herzinfarkte und einen Schlaganfall (letzteren überlebte er nur weil er gerade in der Reha war und ihm schnell geholfen werden konnte).
Nun macht sich mein Vater natürlich große Sorgen was mit dem Kind passiert wenn er einen weiteren Infarkt oder Schlaganfall bekommt und dies nicht übersteht, bzw dadurch zum Pflegefall wird. Und wenn der Mutter nicht geholfen werden kann, bzw sie nie wieder in der Lage sein wird sich um ihren Sohn zu kümmern.
Also hat er mich gefragt ob ich für meinen Halbbruder in diesem Fall die Vormundschaft übernehme und ihn bei uns aufnehme damit er nicht ins Heim muss. Denn von der Verwandschaft der Mutter ist keine Hilfe zu erwarten, und meine Großeltern sind schon zu "alt" um den Jungen auf zu nehmen.
Selbstverständlich werde ich das auch machen, (mein Mann steht in diesem Punkt zum Glück 100 % hinter mir) allerdings schwirren mir jetzt schon tausend Gedanken und Fragen durch den Kopf und ich kann mich auf nichts anderes mehr Konzentrieren.
Zum einen habe ich total Angst davor meinen Vater zu verlieren, am liebsten würde ich davor die Augen verschließen und mir einreden das er noch lange da ist, aber dann meldet sich wieder mein Verstand und sagt mir das ich mich dadurch erst recht fertig mache wenn es dann doch dazu kommt.
Dann mache ich mir Gedanken wie wir das dann alles Organisieren bzw was noch auf uns Zukommt mit den Ämtern und ner neuen Wohnung ect, denn das mein Bruder woanders hingeht als zu uns kommt nicht in frage. Zumindest nicht für mich.
Oh man, mir schwirrt so der Kopf. Ich komme nicht vorwärts und kann auch nicht zurück. Sorry das es jetzt so lang wurde, und eventuell auch ein wenig unübersichtlich für den ein oder anderen. Aber ich musst das jetzt irgendwie alles mal los werden.
Heute kam meine Mutter in die Klinik, sie bekommt ein künstliches Kniegelenk aufgrund der fortgeschrittenen Arthrose. Heißt, sie ist ca 8 - 10 Tage im Krankenhaus und geht danach für einige Wochen zur Reha.
In dieser Zeit wollen / sollen mein Mann und ich uns darum kümmern für sie ne neue Wohnung zu suchen, da ihre jetzige zu groß ist (laut Amt halt Unangemessen).
Und als wenn wir mit uns und der Sorge um meine Mutter nicht schon genug zu tun hätten kommt auch noch was anderes auf uns zu.
Letzte Woche wurde die Mutter meines kleinen Halbbruders (7 Jahre alt) in die geschlossene psyschatrische Klinik eingewiesen, sie hatte versucht sich Umzubringen, und gilt weiterhin als hochgradig Suizid gefährdet.
Im Moment kümmert sich mein Vater um den Jungen, allerdings ist er gesundheitlich extrem angeschlagen. Letztes Jahr hatte er zwei Herzinfarkte und einen Schlaganfall (letzteren überlebte er nur weil er gerade in der Reha war und ihm schnell geholfen werden konnte).
Nun macht sich mein Vater natürlich große Sorgen was mit dem Kind passiert wenn er einen weiteren Infarkt oder Schlaganfall bekommt und dies nicht übersteht, bzw dadurch zum Pflegefall wird. Und wenn der Mutter nicht geholfen werden kann, bzw sie nie wieder in der Lage sein wird sich um ihren Sohn zu kümmern.
Also hat er mich gefragt ob ich für meinen Halbbruder in diesem Fall die Vormundschaft übernehme und ihn bei uns aufnehme damit er nicht ins Heim muss. Denn von der Verwandschaft der Mutter ist keine Hilfe zu erwarten, und meine Großeltern sind schon zu "alt" um den Jungen auf zu nehmen.
Selbstverständlich werde ich das auch machen, (mein Mann steht in diesem Punkt zum Glück 100 % hinter mir) allerdings schwirren mir jetzt schon tausend Gedanken und Fragen durch den Kopf und ich kann mich auf nichts anderes mehr Konzentrieren.
Zum einen habe ich total Angst davor meinen Vater zu verlieren, am liebsten würde ich davor die Augen verschließen und mir einreden das er noch lange da ist, aber dann meldet sich wieder mein Verstand und sagt mir das ich mich dadurch erst recht fertig mache wenn es dann doch dazu kommt.
Dann mache ich mir Gedanken wie wir das dann alles Organisieren bzw was noch auf uns Zukommt mit den Ämtern und ner neuen Wohnung ect, denn das mein Bruder woanders hingeht als zu uns kommt nicht in frage. Zumindest nicht für mich.
Oh man, mir schwirrt so der Kopf. Ich komme nicht vorwärts und kann auch nicht zurück. Sorry das es jetzt so lang wurde, und eventuell auch ein wenig unübersichtlich für den ein oder anderen. Aber ich musst das jetzt irgendwie alles mal los werden.