"bis nichts mehr bleibt"

Schnupfi
wer hats gesehen, und danach evtl. noch die Diskussion "Hart aber fair"?

In dem Film gehts um Scientology und verschiedene Einzelschicksale die zu einem Spielfilm verwoben wurden.

Im Anschluß daran wurde diskutiert, und auch der Sektenvertreter von Scientology durfte nicht fehlen, der eine ziemlich schlechte Figur gemacht hat.

Ich finde es ganz schön krass, wie mit den Leuten in der Sekte umgegangen wird, aber immerhin gehen lt. Verfassungsschutzbericht die Mitgliederzahlen zurück. Immerhin, das läßt hoffen.

Erschreckend finde ich jedoch, was in "Hart aber fair" und im Verfassungsschutzbericht noch berichtet wird: Daß Scientology über Nachhilfevereine versucht, schon an die Kleinsten der Kleinen und über sie an die Eltern ranzukommen.

Wenigstens kann man sich über den Verfassungsschutz schlau machen wer Scientology zuarbeitet.

Wer sich für den Film interessiert und ihn noch nicht gesehen hat, kann das hier nachholen:

ARD Mediathek - "Bis nichts mehr bleibt"

Muß sagen, sehr gelungen! gut so!

Ich glaube, auch "hart aber fair" kann man sich dort auch ansehen.

Wie fandet ihr den Film / die Diskussion?
kuddelmuddel
Ich hab den Film auch gesehen!
Hab allerdings den Anfang verpasst,desshalb hab ich nicht mitgekriegt wie der Vater in die Fänge dieses"Vereins"geraten ist!?
Ist ganz schön erschreckend wie schnell die Leute manipuliert und in deren Sog gezogen werden!! oh no! verwirrt
Schnupfi
Der Vater ist eigentlich durch den Anwalt der Eltern seiner Frau da reingeraten. Der Anwalt hat ihn mehr oder weniger angeworben. Fand den Film auch sehr krass und fand es super, daß da mal ein Film drüber gemacht wurde. War eh längst überfällig!

Krass finde ich, wie der Sektenguru noch versucht hat die Gerichtsurteile zu seinen Gunsten auszulegen.

Habe heute etwas auf den Seiten des Verfassungsschutzes gestöbert, was man da zutage fördert läßt einen echt alle Haare aufstehen.

z.B. ein Auszug eines Urteils vom Verwaltungsgericht Köln aus dem Jahr 2004:

Zitat:
Scientology strebe eine Gesellschaft an, in der nur Scientologen Träger von bürgerlichen Rechten sind und rege an, fünf bis zehn Prozent der Nichtscientologen, die sich der scientologischen Prozedur des so genannten Auditings nicht unterziehen lassen wollen, einfach als "nutzlos" oder "wertlos" beiseite zu schaffen bzw. auszusondern. Gegner von Scientology würden als "unterdrückerische Personen" bezeichnet, als Verbrecher oder Kriminelle verunglimpft, auf unterstem Niveau geschmäht und ihnen jeglicher Wert abgesprochen. Ausdruck des menschenverachtenden Weltbildes von Scientology sei es, dass Gegner von Scientology als Freiwild bezeichnet werden, die ihres Eigentums beraubt, verletzt, verklagt, hereingelegt, belogen oder zerstört (!) werden dürfen. Diese so genannte Freiwild-Doktrin sei nur aus Gründen der schlechten Public Relation aufgehoben worden und sei nicht allein auf Rechte innerhalb Scientology bezogen gewesen.


Hier die Quelle:

Wichtige Gerichtsurteile zu Scientology



Und im Verfassungsschutzbericht auf Seite 204 findet man weitere Infolinks:

Verfassungsschutzbericht 2009
kuddelmuddel
Tja manche Methoden von denen erinnern anss-Zeiten und Schlimmeres!
Man kann nur hoffen,das einem solche Subjekte einem nicht begegnen!