Ritalin Methylphenidat als Doping für das Gehirn?

Röhrchen
Ich hab gestern abend die Reportage (ich glaub es war bei Kerner) gesehen, wo die über das Präparat Ritalin gesprochen haben, dass das immer mehr Erwachsene Menschen zur Leistungssteigerung in Beruf und Studium benutzen.

Habt ihr davon schon gehört ? Es soll tatsächlich funktionieren, ist aber hart an der grenze zur Droge. Ich weiß, dass das Medikament auch für ADHS-Kinder angewandt wird, aber dass es bei Erwachsenen derart die Denk- und Merkleistung fördert, war mir neu.


Gruß
Röhrchen


Such-Tags:
Methylphenidat, Ritalin, Amphetamin, Narkolepsie, Depressionen, Antidepressiva, Dosierung, Nebenwirkungen, Abhängigkeitsgefahr, Sucht, Euphorie, ADS, ADHS
Becci
Habe ich ( da immer noch kein TV) nicht gesehen.
Aber meines Wissens wirkt Ritalin eigentlich nur auf Menschen mit einem Aufmerksamkeitsdefezit auf irgendeine Weise postiv.

Diejenigen die eine ADS haben kommen tatsächlich mit ihrem Leben sehr viel besser klar- das weiß ich aus deren Berichten ( auf Seiten in denen es um Betroffene geht).

Falls Ritalin ohne Diagnose als Dopingmittel eingesetzt würde, wäre das natürlich krass.
Ostfriesin
Schaut mal hier

Lernpillen - gedopte Studenten

oder hier

Missbrauch von Ritalin an US-Universitäten

Ich denke mal, dass sagt alles so nicht !
Bin aber erst jetzt auf die Artikel gestoßen einfach mal "Ritalin Leistungssteigerung" googlen... hab selbst aber keinerlei Erfahrungen damit und kenne niemanden, der das benutzt hat oder ähnliches... Würde es selbst aber nicht ausprobieren! Finde es grenzt nicht nur an Droge, sondern sollte als solche behandelt werden! Es droht eine Abhängigkeit, wenn man es zu häufig nutzt oder in falschen Dosen anwendet... Andere Drogen können in richtiger Anwendung quasi die gleiche Wirkung erzielen!

**Meine Meinung!**
Becci
Dankeschön smile
also , ich denke ich kenne auch niemanden der Ritalin aus falschen Gründen nimmt.
Was den einen Artikel angeht:
Ich finde das Studenten einen ziemlichen Druck haben. Schließlich müssen sie die richtigen Entscheidungen treffen- und möglichst gut abschneiden damit sie später auch etwas aus ihrem Studium machen können...und manchmal noch nebenher arbeiten, so wie die Studenten mit denen ich zusammen arbeite.
... kein Wunder das manch einer es probiert und am Ende auf den Geschmack kommt.... traurig
Wobei mich das schon wundert.... weil ein Medikament gegen ein Aufmerksamkeitsdefezit nicht mal bei allen Betroffenen anschlägt. ( das soll aber nicht heißen das ich irgendeine Aussage als falsch hinstelle)
Das ein Arzt einfach mal so ein Medikament verschreibt, finde ich schon heftig. Das ist allerdings bekannt- und das ist ohne Frage das Allerletzte.
So nach dem Motto ... man googelt nach Smyphtomen und beschreibt die dem Arzt und schon hat man was man will....
negteit
Zitat:
Original von Röhrchen
Ich hab gestern abend die Reportage (ich glaub es war bei Kerner) gesehen, wo die über das Präparat Ritalin gesprochen haben, dass das immer mehr Erwachsene Menschen zur Leistungssteigerung in Beruf und Studium benutzen.

Habt ihr davon schon gehört ? Es soll tatsächlich funktionieren, ist aber hart an der grenze zur Droge. Ich weiß, dass das Medikament auch für ADHS-Kinder angewandt wird, aber dass es bei Erwachsenen derart die Denk- und Merkleistung fördert, war mir neu.


Gruß
Röhrchen


Das ist aber nichts neues. Diese Art der Meldungen gibt es schon über 10Jahre immer wieder. smile

Und das führt uns zu einem berechtigten Kritikpunkt. Nämlich zur Diagnose.

Es gibt leider Ärzte, die ziemlich gewissenlos zum Rezeptblock greifen. So gibt es sogar welche, die ohne eine Diagnose MPH (ob Ritalin oder anderer Hersteller spielt keine Rolle) verschreiben .... mit der Anmerkung: Wenn es wirkt haben Sie ADHS. Wenn es nicht wirkt haben Sie kein ADHS ...... und wenn der "Patient" es weiter haben will, was wird der wohl beim nächsten Termin sagen?

Und solche "Ärzte" sprechen sich ebenso herum, wie die Ärzte, die damit verantwortungsvoll umgehen.

Ein weiterer Punkt, der hier eine Rolle spielt ist der Berufsalltag. Der Druck steigt, es wird immer mehr verlangt und es wird immer rücksichtsloser gefordert. Wer in unserer Gesellschaft bestehen will, der muss sich dopen. Und MPH ist längst nicht das einzige Mittel das zum Einsatz kommt. Es gibt eine ganze Reihe von Dopingmitteln.

Wer diesen Punkt kritisiert, der darf also die Gesamtsituation nicht aus den Augen verlieren. Denn letztlich sind wir als Gesellschaft für diese Entwicklung (mit)verantwortlich.

Und es wird die nächsten Jahre in dieser Richtung noch viel schlimmer werden, als es heute ist. Die Leistungspille wird sich immer mehr etablieren. Ob das Präparat Ritalin heißt oder ein anders spielt keine Rolle.

Wir stehen noch am Anfang der gedopten Gesellschaft. Und die Angebotspallette wächst wie man hier sehen kann. http://german.shayanashop.com/

Man google nur mal nach "Smart Drugs" ...... oder "leistungssteigernde medikamente".

Da wirds einem erst richtig übel:
http://www.google.de/search?hl=de&source...nde+medikamente

Fazit: Ritalin (bzw. MPH) verteufeln oder verurteilen macht keinen Sinn. Das Problem liegt ganz woanders. Und wer Ritalin nicht bekommt, der hat tausend andere Möglichkeiten sich zu dopen.

Ritalin wird nur gern hergommen, weil es öfters in der kritik steht. Das letzte Mal ist auch erst zwei Wochen her ...... siehe www.tokol.de
Schnupfi
also, ich nehme Ritalin, allerdings in der retardierten Form, weil bei mir nach einer mindestens 3-monatigen Untersuchung ADS diagnostiziert wurde.

Und ja, mir hilft es - würde allerdings nicht auf den GEdanken kommen das als Doping zu benutzen, auf Gesunde wirkt es im Übrigen wirklich anders.

Ich bin leider nicht gesund, wäre ich gesund, würde ich es nicht nehmen.

Und ich nehme es dann wenn es sein muß, also in der Arbeit. Und wenn es nicht sein muß nehme ich es nicht. Wenn ich mich aber konzentrieren muß komme ich einfach nicht drumherum, ohne geht einfach sehr, sehr schwer. Ein Gesunder hat keine Probleme sich zu konzentrieren - bei mir reicht schon ganz wenig daß ich von der Arbeit abgelenkt werde und nix schaffe.

Derzeit nehme ich so gut wie nichts.

Was allerdings gefährlich ist, weil AD(H)Sler ein erhöhtes Unfallrisiko haben (weil zwei linke Hände).

Mein Arzt erzählte mir (übrigens kein dahergelaufener Doktor, sondern ein FAchmann auf dem Gebiet) einem Bekannten ist es passiert, hat seine Medikamente nicht genommen, hat sich mit iPod ans Steuer seines Autos gesetzt und dann einen tödlichen Unfall gebaut.

Klar muß es nicht jedem so gehen.

Aber ich fahre weit unaufmerksamer Auto wenn ich nichts genommen habe.

Komme noch schwerer aus dem Bett und mache in der Arbeit Fehler die ich selbst nach 5maligem Kontrollieren oder öfter nicht finden würde, nicht ohne Medikamente.

Ich glaube wer diese Krankheit nicht hat kann nicht verstehen was sie mit einem macht.

Und auch nicht, daß es eine Erlösung sein kann, wenn man seine Diagnose bekommt.

Weil man dann endlich weiß warum bestimmte Dinge so sind, wie sie sind.

Heißt aber nicht daß es für eine genaue Diagnose keine ordentliche, gründliche Untersuchung braucht.

Kein richtiger Arzt der was von der Materie versteht würde einem innerhalb eines Tages eine Diagnose geben.

Und mit Erziehungsfehlern hat das ganze auch nix zu tun.

Im Gegenteil, dafür, daß ich diese Diagnose habe, habe ich sogar noch einen anständigen Lebenslauf den andere in meiner Situation nicht vorweisen können.

Übrigens, würde das Medikament süchtig machen, dann könnte ich es wohl kaum aussetzen wenn ich Urlaub oder Wochenende habe, oder?

Die süchtigmachende Wirkung von Ritalin bezieht sich auf die Aufnahme übers Blut oder aber über die Nasenschleimhäute. Was ich allerdings noch nie versucht habe.

Im übrigen kann man von Muskat auch süchtig werden - iss ne ganze Nuss und es kann sein daß Du den morgigen Tag nicht mehr siehst..... Kann man ganz regulär in jedem Supermarkt kaufen, und high wird man ab einer bestimmten Menge auch davon.

Es berichtet nur kaum einer davon, weil Muskat verbieten......?

Oder Salbeitee, davon kann man auch Halluzinationen bekommen.

Wer Lust hat kann dazu ja mal googeln.

Mich nervt es ehrlich gesagt schon sehr, daß man als Betroffener oft in Rechtfertigungszwang kommt warum man sich für eine medikamentöse Behandlung entschieden hat (übrigens nicht leichtfertig, meine Dosierung haben wir innerhalb von mehreren Monaten herausgefunden und ganz klein angefangen), nur weil einige Quacksalber von ihrem Job nix verstehen und Medikamentenmissbrauch allgemein (ja, nicht nur Ritalin und co.!!!!) immer mehr zunimmt!
negteit
In diesem Zusammenhang auch köstlich zu lesen:

http://www.cannabis.at/forum/synthetisch...ylphenidat.html

Zitat:
Sodala hab jetzt mal im verlauf von 2stunden 70 mg Ritalin nasal und oral konsumiert (alles schnupfen war mir echt zuviel.. 7 tabletten O_o) und bis auf stark erhöhte aufmerksamkeit,leichter euphorie, bewegunsdrang, geistiger unablenkbarkeit und gehemmter müdigkeit konnte ich nichts nennenswertes feststellen.
Mehr hatte ich auch nicht erwartet, aber da ich ein natürlicher feind der Uppers bin, und Ritalin imo fast so harmlos wie nen kaffee ist, wollte ich mal ne höhere dose probieren.
Aber auf jedenfall nichts wirklich besonderes, bzw anstrebenswertes; 5 kaffee haben warscheinlich fast die gleiche wirkung.


Oder hier:

Zitat:
Ich nehm das manchmal, also Methylphenidat,
ich nehm meistens so 7 tabletten, hälfte durch die Nase
und den rest oral. Das sind 20mg Tabletten, also so 140mg.
Kannste ja auch mal probieren, das wirkt auf jeden...


Um es nochmal klar zu sagen: Die empfohlene Tageshöchstdosis liegt bei 60mg. Und wer 140mg einnimmt, und so gar nichts spürrt, das gibt es nicht. Ein echter Patient ist von solchen Dosen allerdings weit weit weg.

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Das ist jetzt aus nem Forum aus Österreich, aber wer lange genug sucht, der findet in Deutschland bestimmt vergleichbares. großes Grinsen

Aja ..... die jungen Leute von heute ..... großes Grinsen

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Zitat:
weil Muskat verbieten......?

Wer MPH und andere Medikamente verbieten will, muss das dann allerdings den Patienten (den echten) erklären.

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Ideal wäre eine Regelung wie in Schweden

Zitat:
Spezialisten für Kinderpsychiatrie und Kinderneurologie/Reha dürfen diese Medikamente verschreiben. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Ärzten, die eine Sondergenehmigung für die Verschreibung dieser Medikamente besitzen. Vermutlich werden alle Psychiater (auch für Erwachsene sowie Rechtspsychiater) bald eine generelle Erlaubnis erhalten, diese Medikamente zu verschreiben.

http://www.adhs-zentrum.de/Kritik/Methyl...en_verboten.php


Allerdings - das muss man auch dazu sagen - haben wir dann deutlich zu wenig KiPsychs und Nerologen dafür.
Kalli
Ich frag mich manchmal echt, was in den Köpfen der User solcher Rauschgiftfforen abgeht.

Die empfehlen sich da manchmal Cocktail, das geht auf keine kuhaut.

Und obendrauf noch ne halbe flasche Flasche Hustensaft mit Codein. Als Turbo.

Als ehemaliger, tablettenabhängiger Schmerzpatient, der schon öfters von einer Tsblettenkombie fertiggemacht wurde, kann ich da nur mit dem Kopf schütteln.

Auch interessant sind die Erfahrungsbwerichte einiger Idioten, die sich den Ihnalt von acht rezeptfreien Abführzäpfchen in die Wehnen spritzen, weil da irgend so ein Megahammer von Konservierungsstoff drin ist, der einen high macht...

VOLLIDIOTEN!
negteit
Zitat:
Original von Kalli
Auch interessant sind die Erfahrungsbwerichte einiger Idioten, die sich den Ihnalt von acht rezeptfreien Abführzäpfchen in die Wehnen spritzen, weil da irgend so ein Megahammer von Konservierungsstoff drin ist, der einen high macht...

VOLLIDIOTEN!


Abführzäpfchen spritzen?

Ich hab da grad ein lustiges Bild im Kopf ........ lachen
woelffchen
Zitat:
Original von negteit
Zitat:
Original von Kalli
Auch interessant sind die Erfahrungsbwerichte einiger Idioten, die sich den Ihnalt von acht rezeptfreien Abführzäpfchen in die Wehnen spritzen, weil da irgend so ein Megahammer von Konservierungsstoff drin ist, der einen high macht...

VOLLIDIOTEN!


Abführzäpfchen spritzen?

Ich hab da grad ein lustiges Bild im Kopf ........ lachen


laß uns teilhaben neggi gut so! großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen
MamiJam
Zitat:
Original von Röhrchen
ist aber hart an der grenze zur Droge.


Wo bzw. Was ist die Grenze?

Welche Grenze? Redest du von deiner subjektiven, einer Gesetzlichen oder einer durch Fakten belegten Grenze?
woelffchen
Zitat:
Original von MamiJam
Zitat:
Original von Röhrchen
ist aber hart an der grenze zur Droge.


Wo bzw. Was ist die Grenze?

Welche Grenze? Redest du von deiner subjektiven, einer Gesetzlichen oder einer durch Fakten belegten Grenze?


für mich ist eine Droge, sobald man davon abhängig ist ....

also auch Zigaretten und Bier zwinkern
Medikamente, Schokolade


aber nicht alles, wovon man abhängig ist macht das Leben schlechter.... im Gegenteil. Manchmal braucht man es eben (z.B. ärztlich verordnete Medizin)

Das Wort Droge steht für mich erstmal wertefrei... erst im Zusammenhang mit dem Suchthintergrund bekommt es für mich eine Tendenz
glücksklee
Genauso seh ich das auch, woelffchen!

Ich hab als Studentin beim Lernen coffein empurum geschluckt...Heutzutage würde das belacht werden, denn es macht nicht glücklich,sondern einfach nur wach...

Ich möchte meine Leistungsfähigkeit zwar steigern-gerade jetzt, bei diesem dunklem, depressivmachendem Herbst...Aber nur mit Vitaminen, ner Prise Solarium und Glück durch meine Familie!

Jeder muss fürsich selbst entscheiden, was ihm am besten tut...Für mich-weder Alkohol noch irgendwelche Suchtmittel...Und meine maximal 5 -8 Ziggis amTag gönne ich mir auch..völlig suchtfrei..Grins...
negteit
Zitat:
Original von MamiJam
Zitat:
Original von Röhrchen
ist aber hart an der grenze zur Droge.


Wo bzw. Was ist die Grenze?

Welche Grenze? Redest du von deiner subjektiven, einer Gesetzlichen oder einer durch Fakten belegten Grenze?


Das kann ich Dir genau sagen:

Eine Droge ist es nicht. Warum nicht? Es erfüllt nicht die Kriterien der "klassischen Droge". So macht es beispielsweise nicht abhängig.

Ein echtes High-Gefühl bekommen die Leute auch nicht. Auch nicht bei 140mg auf einmal.

Warum ist das so? MPH wirkt im Gehirn. Das soll es auch. Dafür ist es ja da. Es beeinflusst das System der Neurotransmitter. Kommt es zu einer Überdosierung stimmen die mengen der Botenstoffe nicht mehr. Das, was allgemein als "High"-Gefühl beschrieben wird, ist eigentlich eher ein "unwohlsein".

Stell Dir mal vor, du trinkst 2 Tassen von negteits gefürchtetem U-Bootkaffee. Dir wird dann ganz komisch im Kopf. Das könnte man als "High-Gefühl" bezeichnen, obwohl es das gar nicht ist.

Wenn das alles so stimmt, dann zwingt sich einem die Frage auf, warum MPH dann unter das BTMG fällt. Der bestimmungsgemäße Gebrauch ist ungefährlich. Wenn aber jemand MPH nimmt und eine weitere Droge wie z.B. Gras raucht, dann hat die Person durch das MPH eine Art Verstärker schon intus. Die Wirkung des Gras wird als verstärckt wahrgenommen. Soweit noch ein Wahrnehmung vorhanden ist. zwinkern

Novartis drückt das etwas anders aus.

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Der Ausdruck "Droge" ist also schon im Ansatz völlig falsch. Aber sowas zieht die Leute vor den TV und annimiert zum Kauf von Zeitschriften. Die Berichterstattung von heute geht es nicht mehr um die Informationsverbreitung, sondern um den Vertrieb. Und wenn dabei ganze Gruppen an Menschen durch den Dreck gezogen werden, dann ist denen das Scheißegal - solange die Zahlen stimmen.
negteit
Zitat:
Original von MamiJam
Zitat:
Original von Röhrchen
ist aber hart an der grenze zur Droge.


Wo bzw. Was ist die Grenze?

Welche Grenze? Redest du von deiner subjektiven, einer Gesetzlichen oder einer durch Fakten belegten Grenze?


Da fällt mir ein: Wie würdest Du denn deine Fragen selber beantworten.

Und bitte berücksichtige dabei die belegten Fakten. hallo (2)
MamiJam
@negteit

Mich hat es nur mal interessiert, wo der einzelne hier eine Grenze zieht!
Ich hatte schon Diskussionen über andere Stoffe, die der Gesetzgeber zur "Droge" degradiert hat .... ganz ohne plausible Fakten !

Bei eben diesen Diskussionen stellte sich mir immer die Frage, wer wie den Begriff "Droge" definiert! Ok, das weicht hier schon wieder vom Thema ab, aber würde ich jetzt deine Frage beantworten wollen müsste ich abschweifen und würde damit die Diskussion in eine völlig andere Richtung lenken, womit wir vom eigentlichen Thema abkommen würden!

Nur so viel:
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen die Definition "Droge" von der momentanen Gesetzgebung abhängig machen, weil sie sich nicht mit Fakten auseinandersetzen (wollen).
negteit
Zitat:
Original von MamiJam
@negteit

Mich hat es nur mal interessiert, wo der einzelne hier eine Grenze zieht!
Ich hatte schon Diskussionen über andere Stoffe, die der Gesetzgeber zur "Droge" degradiert hat .... ganz ohne plausible Fakten !


Davon habe ich gehört. Unter anderem soll da irgend so ein Kraut verboten worden sein, das vorher bei Depressionen gegeben wurde und mit man viel Erfolg hatte. Ich komm da jetzt nur nicht auf den Namen. Meine Frau weiß was ich meine. smile
woelffchen
Johanniskraut scheint es nicht zu sein ? ! großes Grinsen
das nehme ich nämlich noch immer als heimliche Droge
Schnupfi
Doch, es ist Johanniskraut.

Vor Jahren haben sie Kava-Kava aus dem Verkehr gezogen, obwohl die Therapeuten Sturm gelaufen sind, ein pflanzliches Mittel das gegen Angstzustände hilft. Angeblich sind Leute dran gestorben, weil es angeblich Leberschäden verursacht, die, die dran gestorben sind, hatten aber nachweislich schon vorher Leberschäden. Vermutlich also ein Trick der Pharmaindustrie damit sie ihre heftigeren und natürlich teureren Antidepressiva verkauft kriegen.

Wenn man weiß wo kriegt man Kava-Kava übrigens auch heute noch. großes Grinsen