Turbobiest
Hallo ins Rund!
...Also, ich war zwar auch ein Wunschkind (neun Jahre hat es bei meinen Eltern nicht geklappt mit Nachwuchs nach der Geburt meiner älteren Schwester) ABER viel gemerkt hab ich davon in der Kindheit nicht. Das lag an vielerlei Faktoren, und leider merke ich heute, dass ich dadurch auch Schwierigkeiten im Umgang mit meinen eigenen Kindern habe. Zum Glück habe ich einen guten Partner, der wirklich mit mir gemeinsam alles managet. Wir durchleben gerade schwierige Zeiten, gerade mit meinem Sohn und ganz nebenbei erwarten wir nochmal Nachwuchs, aber da wir zusammenhalten, wissen was auf uns zukommt und was uns erwartet, wissen wir auch dass wir das gemeinsam schaffen! Und da ich zwei super Kinder habe, die auch voll mitziehen werden wir auch die schwierigen Zeiten bewälltigen

. Nur nicht aufgeben...
Ein Kind jedoch zum "kitten" einer Beziehung zu "produzieren" halte ich genauso wie die anderen hier für unverantwortlich. Was kann das Kind dafür? Und am Ende ist gerade das Kind der Leidtragenste. Genauso unmöglich finde ich es, wenn eine Frau einen Mann durch eine bewusst herbeigeführte Schwangerschafft "an sich binden" will. Das ist genauso gemein... Die Menschen wissen gar nicht, was sie dem Kind damit antun werden.
Gruß, Turbobiest
Lyn
Ein Kind als Beziehungsretter,das geh nie gut. Ich finde soetwas einfach verantwortungslos und traurig.
Nicole1986
ich finde auch das es durch ein weiteres kind nicht
besser wird es ändert doch nichts an denn problemen
die sie haben es macht es sogar vielleicht nur noch schlimmer
kenne das von einer Freundin der Mann hat sie dann verlassen
lg Nicole
Lyn
Genau,die Probleme die in der Partnerschaft sind kann kein Baby beenden.
Bevor man sich noch ein Kind anschaffen möchte sollten die Probleme weg sein und dann kann man vielleicht über Nachwuchs nachdenken.
Kenne auch einige Leute die dachten mit einem Kind hält die Partnerschaft wieder-leider bestätigt sich das nicht und dann sind es meist die Kinder die darunter leiden müssen.
Cleopatra
Zum großen Teil muss ich euch allen recht geben. Ein Kind als Beziehungsretter kann nicht die Lösung sein. Aber es gibt auch mal Außnahmen.
Allerdings muss ich da jetzt ein wenig weiter ausholen, um euch zu erläutern was ich damit meine.
Mein Mann und ich haben uns kennen gelernt als ich 20 war, es lief ein paar Jahre rein Freundschaftlich (da ich noch keine feste Bindung wollte) bevor wir eine Beziehung eingingen. Allerdings war mein Mann damals in einer schwierigen Phase und es lief sich alles etwas holpernd an.
Dann wurde ich mit unserem Jungen Schwanger (er war ein Unfall, aber das spielt keine Rolle.) Während der Schwangerschaft hatten wir eine ziemliche Krise, da mein Mann sich von vielen Leuten reinreden lassen hat (so nach dem Motto, das Kind kann doch gar nicht von dir sein, wer weiß von wem sie Schwanger ist).
Als Tobias dann da war stellte ich ihn vor die Wahl, er kann sich um seinen Sohn kümmern oder auch nicht. Klar, ich liebte diesen Mann wirklich, aber hätte er sich gegen sein Kind endschieden hätte ich dies auch akzeptiert. (Wir wohnten zu diesem Zeitpunkt noch nicht zusammen) Er brauchte zwei Wochen bis er dann plötzlich vor meiner Tür stand, natürlich lies ich ihn seinen Sohn sehen. Und wir hatten endlich die gelegenheit uns mal so richtig aus zu sprechen. Er sah ein das er Mist gebaut hatte, und wir wollten es noch einmal mit einander versuchen.
Klar war es am Anfang wirklich schwierig, ein Neustart, dazu ein Säugling der sehr viel Aufmerksamkeit braucht, und der Wunsch das angeknackste Vertrauen wieder zu reparieren, ganz ehrlich, das erste Jahr war nicht einfach. Allerdings wollte ich auch nicht so schnell aufgeben, denn wenn man einen Menschen wirklich liebt kämpft man um die Beziehung.
Aber wir haben es geschafft, und dann kam auch noch unsere Kleine. Die dann gemeinsam geplant war. Und heute sind wir glücklich, und lieben unsere Kinder wirklich sehr. Wir sind vor kurzem in eine größere Wohnung gezogen, und haben uns noch ein vierbeiniges Familienmitglied zu gelegt.
Also, es kann auch mal funktionieren das ein Kind eine Beziehung rettet bzw diese erst richtig ins Rollen bringt. Aber meist sind dies wirklich Einzelfälle.
fellinlove
| Zitat: |
Original von Röhrchen
Und plötzlich - Tage später - kriegt man dann erzählt "wir kriegen jetzt noch ein Baby in der Hoffnung, dass unsere Beziehung dadurch wieder in's Lot kommt...."
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Ich bezweifel das ein Kind die Beziehung wirklich kitten kann, wenn man eigentlich schon "am Ende" ist und gemeinsam keine "Lösung" mehr findet... Eigentlich kann einem das Kind nur leid tun, weils in so zerrüttete Verhältnisse kommt... Aber jeder wie er meint!
Kalli
Tja...
Wir wollten letztes Jahr ja auch noch einen Versuch starten.
Ein drittes Kind.
Und wie meine Noch mir später erzählt hat, hat sie mich zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr geliebt (ohne, dass sie mir das irgendwie gezeigt hat...).
Da stellt sich die Frage: Hätte diese dritte Kind die Ehe gerettet?
Die erste Zeit vielleicht.
Und was ist später?
So krass das vielleicht auch klingen mag, aber mit Blick auf die Düsseldorfer Liste sollte man sich das als Mann aber ganz genau überlegen, ob man da (bewusst - ich wusste ja nicht, dass es um meine Ehe so schlecht steht) mitzieht.
MamiJam
| Zitat: |
Original von Kalli
...aber mit Blick auf die Düsseldorfer Liste sollte man sich das als Mann aber ganz genau überlegen, ob man da (bewusst - ich wusste ja nicht, dass es um meine Ehe so schlecht steht) mitzieht.
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*hüstel*
Eine Frau sollte sich da auch so ihre Gedanken machen.... ich bin damals bei meinem Vater geblieben, also ist die Düsseldorfer Tabelle auch an meiner Mutter nicht spurlos vorbeigegangen!
Kalli
Da hast Du vollkommen Recht.
aber wir sind uns doch einig, dass das nicht die Regel ist, nä?
deirdre
Ihr werdet lachen, aber eine Bekannte von mir wurde vom Anwalt auf Unterhalt angeschrieben.
Ihr EX-(Noch)Mann arbeitet NICHT.
Das Kind lebt bei IHR.
Und trotzdem soll sie die Unterlagen beibringen, damit sie an IHM Unterhalt zahlt.
Den Job hat sie sich nach der Trennung gesucht.
Und ER übernimmt KEINERLEI Betreuung.
Das ruht zu 100% auf ihren Schultern ... ohne ihre Eltern ginge da gar nichts.
Sie hat "Glück" ... sie verdient nicht genug, um ihn auch noch mit durchzufüttern.
miamia
Ich finde auch nicht gut dass ein weiteres Kind eine Beziehung retten soll.
Wenn es grosse Probleme gibt kann es auf Dauer sowieso nicht mehr klappen.
Drum ist es meine Meinung nicht gut sowas zu machen.
lg
Delfinanne
Also ein Kind in die Welt zu setzen um eine Beziehung zu retten, klappt meistens nicht.
Bei meinem Mann und mir war es so, das wir erst unsere ÜProbleme gelöst haben und danach in die Produktion gegengen sind!
kissiline
Als John Baby war, war alles recht schwierig, mit John wars schwierig, wenn wir da keine richtig gefestigte Beziehung gehabt hätten, wäre es noch viel schwieriger gewesen.
Es ist sehr unfair ein Kind als Rettungsanker für die beziehung zu betrachten, es geht ja doch schief.