Mia
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Der Streit über die Verschiebung des Kindergeldes ist hinfällig. Die Finanzhilfe gehört abgeschafft, denn sie verschärft die soziale Ungerechtigkeit.
Eltern können auf höheres Kindergeld hoffenDie Koalition überlegt, das Kindergeld 2009 zu erhöhen. Politiker der Union kritisieren eine mögliche Verschiebung auf 2010, aber auch der Deutsche Gewerkschaftsbund sieht darin das „falsche Signal“. Er sorgt sich darum, dass bei einer Verschiebung in Familien mit geringem Einkommen die Kinder sonst zum „Armutsrisiko“ werden. Doch die Diskussion geht am Thema vorbei:
Das Kindergeld gehört komplett abgeschafft.
Schwarz-Rot will Kindergeld erst später erhöhenDer Kinderzuschlag soll eigentlich verhindern, dass einkommensschwache Eltern wegen ihrer Kinder Arbeitslosengeld II in Anspruch nehmen müssen. Doch gerade bei Familien, die von Hartz IV leben müssen, werden die 154 Euro pro Kind als zusätzliches Einkommen angerechnet – und somit vom Bedarf abgezogen. Sie bekommen also weniger Geld. Andererseits können Familien mit einem besonders hohen Einkommen statt des Kindergeldes einen steuermindernden Freibetrag beantragen. Somit belohnt das Kindergeld die Reichen, statt die Armen zu unterstützen.
Geld sollte in Betreuung fließen
In seiner derzeitigen Form ist das Kindergeld ohnehin zu gering. Wenn sich ein Paar für Kinder entscheidet, wird es ab der Geburt der Kinder somit weiterhin finanziell den Kürzeren ziehen. Denn das Leben von Kindern in Deutschland ist teuer. Um Familien wirklich zu entlasten, braucht es beispielsweise eine günstigere Betreuung der Kinder.
Das Kindergeld wird sowieso nicht immer für die Kinder eingesetzt. Eine Familie hat ein bestimmtes Budget für die monatlichen Ausgaben zur Verfügung, in das das Kindergeld mit einfließt. Davon werden zwar Miete, Malefiz-Spiel und Milchfläschchen bezahlt – im schlimmsten Fall aber auch Breitreifen, Bartschneider und Bier. Würde das Kindergeld abgeschafft, könnten die staatlichen Mittel direkt dort eingesetzt werden, wo sie gebraucht werden: In Kindergärten und Schulen, sowie bei der Einrichtung zusätzlicher Betreuungseinrichtungen.
Frankreich zahlt den Familien kein Kindergeld. Im Gegenzug bietet der Staat so viele Betreuungsplätze an, dass sich viele Franzosen gerne für Kinder entscheiden. Und siehe da: Die Franzosen zeugen fleißig Kinder.
Kommentar Von FOCUS-Online-Redakteur Fabian Löhe
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Eure Meinung interessiert!
Frostgräfin
Ja was ist das denn für eine nicht durchdachte Sache? Es mag zwar sein das viele Familien das Kindergeld für Sachen ausgeben die sie nicht brauchen aber hey, wenn wir noch 156,- Euro weniger hätten im Monat dann sähe es noch schlimmer aus als vorher.
WIE soll das denn funktionieren muss ich dann mein Kind schon ab dem Tag der Geburt in Fremdbetreuung geben wenn es kein Kindergeld mehr gibt?
Wenn ich das schon höre, das Kindergeld für krippenplätze und Kindergartenplätze auszugeben wie soll das denn funktionieren und wie ich unsere Regierung kenne würden sie ERST das Kindergeld abschaffen und sich DANN erst Gedanken darüber machen wo die Plätze herkommen!
Ich sags mal so, wenn mir jemand sagt ich bekäme ab dem Zeitpunkt wo ICH das möchte einen kostenlosen Ganztagskrippenplatz zu 360% dann würd ich auf das Kindergeld verzichten können ab dem Zeitpunkt wo ich Marius in die Einrichtung gebe aber es kann ja nicht deren ernst das prinzipiell zu streichen ich denke da sollte man den Leuten schon die Möglichkeit geben das Kindergeld bis zum dritten Lebensjahr des Kindes zu beziehen und wenn das Kind in eine kostenlose Einrichtung geht und auch GENÜGEND Plätze vorhanden sind und nicht nur auf dem Papier sondern auch in einer Entfernung die angemessen ist, wo die Eltern das Kind ohne PRobleme und stundenlanges rumgefahre in der Stadt bis zur Einrichtun hinbringen können.
Momentan sehe ich den Hacken nicht an dem Vorschlag aber mit Sicherheit gibst da wieder einen und das ganze ist Augenwischerei.
Wie gesagt wenn damit gewährleistet wird das ich einen Platz bekomme - kostenfrei und zwar auch in einer Einrichtung die gut ist und nicht in irgendeiner Absteige - dann verzichte ich gerne darauf aber nur dann. Alle anderen Eltern die ihre Kinder nicht in Fremdbetreuung geben wollen die sollten auch nach wie vor Kindergeld erhalten da ja keine Kosten für die Fremdbetreuung entstehen und die Eltern nicht arbeiten weil sie das Kind betreuen!
Kann einer verstehen was ich sagen möchte? Ich bin heut wirr!
Edit wie immer *g*, also aber der richtige Schwachsinn ist ja das von wegen das Kindergeld ist eh zu gering da kann man es auch abschaffen? Hö? Wie schürrt den das Kindergel die soziale Ungerechtigkeit? Ich dachte eigentlihc das alle Eltern das Kindergeld bekommen und es nicht Einkommensabhängig ist oder bin ich falsch informiert? Naja einem superverdiener tut das nicht weh wenn er diese 156,- Euro weniger hat aber ein ALG2 Empfägern dem fehlden diese 156,- Euro doch dann an allen Ecken und Kanten. Die soziale Ungerechtigkeit besteht doch dann darin das man den Leuten die schon wenig haben noch mehr wegnimmt oder seh ich das falsch? Dann sollte man dazu übergehen das Kindergeld nicht mehr als Einkommen zu rechnen ich mein es ist doch total wumpe ob die Familien dann 156,- Euro mehr ALG2 bekommen oder Kindergeld, da werden doch nur die Zahlung aus den verschiedenen Kassen verschoben, was für nen Quatsch oder ich raff es nicht
mum67
Also, ich denke es sollte eher erhöht werden bzw. wirklich einkommensabhängig gezahlt werden. Warum sollte jemand, der ein gutes Gehalt hat nicht darauf verzichten können? Kann derjenige sich dann das Kindermädchen oder das Aupair nicht mehr leisten?
Seit meine Tochter volljährig ist, erhalte ich kein Kindergeld mehr, da sie sich nicht beim Arbeitsamt meldet. Mein Pech.

Das Geld fehlt mir aber wirklich denn ich muss sie ja trotzdem weiterhin mit Essen und Kleidung versorgen. Mein Einkommen reicht grad mal so und ich bin voll berufstätig! Wenn ich mir dann vorstelle, daß Wenigverdiener mit Kindern dann ohne Kindergeld klar kommen sollen....
Wie immer ein Schnellschuß von Leuten, für die 154 Euro Peanuts sind
Chrissy
Ich finde, dass das mal wieder eine RIESENGROSSE Frechheit ist!!!!!!
Als ghet wieder zu Lasten des kleinen Bürgers, der es eh schon schwer hat!
Ohne das Kindergeld könnten wir nicht überleben, da für mich nicht mal ein Halbtagsjob realisierbar wäre, weil ich nicht langgenug arbeiten könnte!
Fabian geht morgens um 7 ausser Haus und würde an 4 Tagen in der Woche um 11.30 Uhr wieder heimkommen, da müsste ich auch da sein, was aber nicht geht, wenn man arbeitet. Also brauchen wir eine Nachmittagsbetreuing in Form eines Kinderhorts gleich nach der Schule. Er geht jetzt dort täglich hin, bis 17 Uhr, damit ich öfter längerarbeiten kann, da sonst sein Gehalt hinten und vorne nicht reicht.
Der Kinderhort kostet inklusive Mittagessen 116€, hört sich nicht so viel an, aber wenn das Kindergeld nicht wäre würde es nicht funktionieren, weil man ja auch noch andere Sachen kaufen muss, Kleidung usw.
Die Politiker denken bei ihren Überlegungen nicht an die Konsequenzen, die diese für die Bürger haben, weil sie diese sich nicht einmal vorstellen können und falls doch, dann wollen sie sie nicht wahrhaben.