Röhrchen
Familienatlas 2007: Situation von Familien in allen deutschen Kommunen
Die Zukunftschancen der deutschen Städte und Landkreise hängen ganz wesentlich davon ab, ob sie Familien attraktive Lebensbedingungen bieten können. Regionen, in denen Familien sich wohl fühlen, sind auch ökonomisch für zukünftige Herausforderungen gewappnet. Nicht zuletzt wegen des zunehmenden Fachkräftemangels erkennt das auch die Wirtschaft und engagiert sich immer stärker für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit dem Familienatlas 2007 stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Verantwortlichen vor Ort eine detaillierte Bestandsaufnahme zur Verfügung. Die Analyse zeigt: Alle Städte und Landkreise haben Potenziale, das sie nutzen können und müssen. Der Familienatlas ermöglicht es ihnen, Stärken herauszustellen und die Schwachstellen aktiver anzugehen.
Der Familienatlas 2007 zeigt detailliert die Situation von Familien in allen 439 Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland. Der Atlas untersucht die Lebensbedingungen der Familien in Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Wohnen, Bildung und Ausbildung sowie Freizeitgestaltung. Die Studie nennt Top-Regionen ebenso wie gefährdete Städte und Landkreise, zeigt regionale Unterschiede und Potenziale auf und gibt Anregungen für Handlungsmöglichkeiten. Erstellt wurde der Familienatlas von der Prognos AG im Auftrag des Bundesfamilienministeriums in Kooperation mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag.
Zentrale Ergebnisse des Familienatlas 2007:
Detaillierte Daten des Familienatlas 2007 und Ergebnisse zu den einzelnen Regionen sind abrufbar unter
http://www.prognos.com/familienatlas
Die Zukunftschancen der deutschen Städte und Landkreise hängen ganz wesentlich davon ab, ob sie Familien attraktive Lebensbedingungen bieten können. Regionen, in denen Familien sich wohl fühlen, sind auch ökonomisch für zukünftige Herausforderungen gewappnet. Nicht zuletzt wegen des zunehmenden Fachkräftemangels erkennt das auch die Wirtschaft und engagiert sich immer stärker für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit dem Familienatlas 2007 stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Verantwortlichen vor Ort eine detaillierte Bestandsaufnahme zur Verfügung. Die Analyse zeigt: Alle Städte und Landkreise haben Potenziale, das sie nutzen können und müssen. Der Familienatlas ermöglicht es ihnen, Stärken herauszustellen und die Schwachstellen aktiver anzugehen.
Der Familienatlas 2007 zeigt detailliert die Situation von Familien in allen 439 Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland. Der Atlas untersucht die Lebensbedingungen der Familien in Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Wohnen, Bildung und Ausbildung sowie Freizeitgestaltung. Die Studie nennt Top-Regionen ebenso wie gefährdete Städte und Landkreise, zeigt regionale Unterschiede und Potenziale auf und gibt Anregungen für Handlungsmöglichkeiten. Erstellt wurde der Familienatlas von der Prognos AG im Auftrag des Bundesfamilienministeriums in Kooperation mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag.
Zentrale Ergebnisse des Familienatlas 2007:
- Es bestehen deutliche Unterschiede zwischen den 439 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland. Zu den Top-Regionen für Familien in Deutschland zählen vor allem Landkreise und kleinere Stadtkreise: Nordfriesland, Schleswig-Flensburg, Potsdam, Main-Tauber-Kreis, Kitzingen, Erlangen, Bernkastel-Wittlich, Landau, Baden-Baden, Tübingen, Breisgau-Hochschwarzwald und Garmisch-Partenkirchen. Sie schneiden jeweils in mehreren der untersuchten Kategorien überdurchschnittlich ab, ohne in einem anderen Bereich abzufallen, und weisen zudem solide wirtschaftliche und demografische Rahmenbedingungen auf. Die Top-Regionen der familienfreundlichsten Städte reichen von Dresden, über Freiburg, Lübeck, München, Münster bis Stuttgart.
- Zahlreiche Regionen, insbesondere in Ostdeutschland, die heute noch unter einer schlechten wirtschaftlichen Situation leiden, investieren in Familienfreundlichkeit und rüsten sich damit für die Zukunft. Ihr Vorteil ist eine sehr gute Betreuungsinfrastruktur und häufig überdurchschnittliche Schulbedingungen (kleine Klassen, gute Schüler-Lehrer-Relationen).
- Wenn es zusätzlich gelingt, verstärkt Wirtschaft anzusiedeln, ist eine Trendumkehr möglich. Zwischen 2000 und 2005 ist die Abwanderung von Familien aus Städten im Osten deutlich zurückgegangen. Einzelne Regionen wie die Städte Görlitz und Zwickau oder die Landkreise Leipziger Land und der Muldentalkreis haben eine Zunahme der Geburtenraten von über 20 Prozent und liegen mit Geburtenraten zwischen 1,37 bis 1,50 wieder auf gutem West-Niveau.
Detaillierte Daten des Familienatlas 2007 und Ergebnisse zu den einzelnen Regionen sind abrufbar unter
http://www.prognos.com/familienatlas