rose
Wer kennt sich mit ADS oder/und ADHS aus?
Ich dachte immer, daß "ADS" nur Konzentrationsstörung heißt und bei "ADHS" kommt noch Hyperaktivität dazu (was ich kenne, da das mein Bruder hatte).
Nun hat uns aber die Kinderpsychologin erzählt, daß es 2 Arten von "ADHS" gibt, die ruhigen und die hyperaktiven.
Nun bin ich total durcheinander und weiß gar nix mehr!
Finja
Nee das erste ist schon richtig...Ads = Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom
Adhs= Aufmerksamkeitsdefizit`hyperaktivitäts´syndrom
Man sagt immer so schön: Die ADSler sind die Träumer und die Kinder mit ADHS sind die Rabauken....
Mein Sohn hat übrigens ADHS.
Finja
Nee soweit ich weiß nicht. Hab auch mehr Erfahrung mit den ADHSlern...
Also ich kenne es so, das ADSler die gleichen Tabletten bekommen wie ADHSler. Methylphenidat. Eigentlich ein Aufputschmittel, wirkt bei ADHSlern genau entgegengesetzt und die ADSler werden dadurch ein wenig "angeschubst/ aufgeweckt". Meist brauchen ADSler auch eine niedrigere Dosierung. Mein Sohn bekommt morgens eine Concerta retard (18mg) und eine Medikinet 10mg...nur mal zum Vergleich..
rose
Ja, dieses Methylphenidat haben wir auch bekommen und sie soll jeden Tag eine nehmen.
Ist aber schon komisch, denn wie kann eine Tablette zwei gegensätzliche Wirkungen haben???
Besonders da sie es zur Konzentration bräuchte und nicht zum "aufwecken".
Obwohl es stimmt schon, da sie sofort immer gleich müde ist und zu nix Lust hat u.s.w., wie ne alte Oma mit 80 und nicht wie ne 10-Jährige.
JoElmama
Schaut mal hier könnt Ihr etwas dazu nachlesen.
ADS / ADHS
Also wir haben Jonas jetzt auch bei einem Kinderpsychologen Testen lassen müssen da er im Kiga auffällig erschien.
Bei dem KP haben die das in 3 Einzelsitzungen ( ET 6-6) mit Jonas spielerisch getestet.
Raus gekommen ist: das er eine leichte Form des ADS und Entwicklungsstörung/Wahrnehmung hat.
Dies soll aber mit ERGO wieder hin gebogen werden Logo machen wir ja schon seit knappen 1 1/2 Jahren da er nicht spricht/eher gesagt gesprochen hat .
Jonas ist ein richtiger Hampelskasperl

und ich überlege ob ich ihm nicht die * Zappelin* geben sollte es ist eine kurz Kur rein auf Homöopathie Basis.
Zappelin
Werde es natürlich zuerst noch mit meinem Kinderarzt absprechen was die Globulies angehn aber ich bin auch im Moment soweit das ichs ihm auch gebe ohne Zustimmung des Kinderarztes.
Finja
Hallo JoElmama,
also falsch machen kann man mit Zappelin nix. Aber es wirkt auch nicht wirklich..Ein "echter" Hyperaktiver kann auch durch ein Homöopathikum nicht gebremst werden
Besser wäre es zu einem Heilpraktiker zu gehen und eine sog. Konstitutionsbehandlung durchzuführen. Da bekommt er ein Mittel was genau auf ihn abgestimmt ist und genau seine "Schwachstellen" ausgleicht. Ich habe Michel als er etwa 3 Jahre alt war mal Coffea- Globuli geholt. Das soll auch aufgedrehte Kinder "beruhigen". Eine Wirkung war nicht wirklich zu spüren...
Ergo ist immer gut bei Kindern mit Wahrnehmungsstörungen. Sie lernen dabei sich und ihre Umwelt wahrzunehmen

Das kann auch oft schon helfen, das die Kinder nicht immer alles mit "Gezappel" ausgleichen müssen. Michels Ergotherapeutin hat ein ADS- Verhaltenstraining mit ihm gemacht. Da lernen die Kinder sich zu sortieren. Z. B. das man bei einem Arbeitsblatt oben links anfängt. Ein ADHSler fängt ein Blatt z.B. in der Mitte an...
Bei Michel nennt sich das übrigens auditive Wahrnehmungsstörung mit Entwicklungsverzögerung um etwa 2 Jahre...
JoElmama
Jonas fängt auf einem leeren Blatt immer alles in der Mitte an , und er malt alles sehr klein
Finja
Oh das kommt mir bekannt vor...
Michel hatte nie die Übersicht auf einem Arbeitsblatt in der Schule und als er letztens seine sonderpäd. Überprüfung hatte, sollte er einen Menschen malen. Entweder sich selbst, oder jemanden den er gern hat. Er malte in die oberste linke Ecke ein winzig kleines aber erkennbares Strichmännchen mit langen blonden Haaren...
Dieser Test nennt sich Mann- Zeichen- Test und hat besagt das mein Sohn ein Alter (in diesem Test) von 5,5 Jahren hat.
ADHS ist eine "Auslegungssache". Die Test werden nach (ich glaube) Punkten ausgewertet. Aber auch ein Kind ohne ADHS kann Punktzahlen erreichen wie ein ADHS- Kind. Also wird oft noch das Umfeld miteinbezogen. Seit wann ist das Kind so....Wie äussert es sich, in welchem Ausmass...
Und dann wird das alles zu einer Gesamtdiagnose zusammengezogen. Es gibt Fälle wo Kinder vorm Schulalter schon ADHS getestet sind, aber sicherer sind die Tests erst im Vorschulalter.
StarBuG
Huhu ihr Lieben.
Also wenn wir vom echten ADHS sprechen ist dies eine Erkrankung, die mit einer herabgesetzten Hirnaktivität einhergeht.
Die Kinder sind Hyperaktiv um dadurch die Aktivität in ihrem Hirn zu steigern und damit ihre Aufmerksamkeit zu erhöhen.
Darum wirken auch die "aufputschenden" Medikamente beruhigend und Aufmerksamkeitsfördernd auf diese Kinder.
Also ich selber bin was Homöopathie angeht immer sehr skeptisch und halte vieles davon für pure Geldmacherei.
Aber in den vielen Diskussionen mit Eltern und Vertretern der homöopathischen Schiene habe ich eins gelernt.
Es gibt kein homöopathisches Mittel, das allen gleich hilft.
Jeder Mensch ist anders und eine homöopathische Therapie muss auf das Individuum abgestimmt werden.
Somit kann man sich überlegen, ob man für Zappelin sein Geld ausgeben will.
Bei richtig diagnostiziertem ADHS sollte allerdings eine medikamentöse Therapie durchgeführt werden, um dem Kind eine optimale Entwicklung zu ermöglichen.
Liebe Grüße und frohe Ostern
Michael
Finja
| Zitat: |
Original von StarBuG
Huhu ihr Lieben.
Also wenn wir vom echten ADHS sprechen ist dies eine Erkrankung, die mit einer herabgesetzten Hirnaktivität einhergeht.
Die Kinder sind Hyperaktiv um dadurch die Aktivität in ihrem Hirn zu steigern und damit ihre Aufmerksamkeit zu erhöhen.
Darum wirken auch die "aufputschenden" Medikamente beruhigend und Aufmerksamkeitsfördernd auf diese Kinder.
Also ich selber bin was Homöopathie angeht immer sehr skeptisch und halte vieles davon für pure Geldmacherei.
Aber in den vielen Diskussionen mit Eltern und Vertretern der homöopathischen Schiene habe ich eins gelernt.
Es gibt kein homöopathisches Mittel, das allen gleich hilft.
Jeder Mensch ist anders und eine homöopathische Therapie muss auf das Individuum abgestimmt werden.
Somit kann man sich überlegen, ob man für Zappelin sein Geld ausgeben will.
Jawoll! Ganz deiner Meinung.
Bei richtig diagnostiziertem ADHS sollte allerdings eine medikamentöse Therapie durchgeführt werden, um dem Kind eine optimale Entwicklung zu ermöglichen.
Endlich mal ein wahres Wort aus (werdendem) Ärztemund
Liebe Grüße und frohe Ostern
Michael |
Kat
| Zitat: |
Original von StarBuG
Bei richtig diagnostiziertem ADHS sollte allerdings eine medikamentöse Therapie durchgeführt werden, um dem Kind eine optimale Entwicklung zu ermöglichen.
Michael |
Das zu verallgemeinern halte ich ebenso für falsch, wie generelles "Medi-Ablehnen" gutzuheißen...
Ich denke es ist sehr wohl sehr individuell zu betrachten!!! Und nicht jedem tun die Medis gut, nicht jeder hat sie nötig und die hirnorganischen Schädigungen sind soooo unterschiedlich ausgeprägt, dass man nichts verallgemeinern kann!
Die Bandbreite ist so groß, dass ich so allgemeine Darstellungen immer irgendwie nicht unbemerkt stehen lassen kann

... daher also mein Kommentar: es kommt ganz klar auf Ausprägung, Kind und die Geschichte drumherum an! Ein ganz oder gar nicht gibt es weder für, noch gegen Medis finde ich!!
Katrin
Finja
Hallo Kat,
StarBug hat ja auch "sollte" geschrieben...*g* Ich finde ein Kind mit AD
HS sollte die Möglichkeit haben und auf Medis eingestellt werden. Alles andere sehe ich als Quälerei an. Wobei ich sage: Bevor ein Kind in die Schule kommt, müssen Medis auch nicht unbedingt sein. Aber wenn es dann in die Schule kommt, sollte es dann doch schon auf seine Medis eingestellt sein. Ganz einfach um die Impulsivität und Hyperaktivität einigermassen unter Kontrolle zu haben. Man kann an einem ADHS Kind sehr lange rumtherapieren. Aber warum lange therapieren, wenn es mit Medis in der Hälfte der Zeit zu schaffen ist?
Ich habe mal einen schönen Vergleich gelesen: Einem Diabetikerkind wird sein Insulin auch nicht vorenthalten, weil es ja auch andere Möglichkeiten gibt. Die brauchen zwar länger um zu wirken, aber so ist es nun mal......ADHSlern sollte man auch ihr Mph nicht vorenthalten....
Liebe Grüße
rose
Ich bin dafür, das man es einfach ausprobieren sollte, dann sieht man ja ob Zappelin hilft oder nicht.
Ich kenne auch welche die es ohne Tabletten oder sonstigen ertragen und halt damit leben, das ihr Kind Hyperaktiv ist.
Man sollte halt nur bedenken, daß man auch für Zukunft vordenken muß, denn schlechte Noten in der Schule ergibt meistens auch keinen Ausbildungsplatz und danach keine gute Arbeit, dannl ieber eine Tablette am Tag.
Kat
Also, Finja:
ich finde einfach, dass der Vergleich zu einem Kind mit Diabetes hinkt, zumal man ja einfach beim Diabetes entweder einen hat, oder eben nicht; beim ADHS aber die Ausprägungen sehr sehr unterschiedlich sein können, so dass man manchmal nicht mal mehr glauben kann, dass es um die gleiche Diagnose geht!!!
Ich verstehe Deinen Ansatz, aber ich finde trotzdem, dass es dabei immer um eine Einzelfallentscheidunge geht...
Zu sagen "die Kinder sollten" dann und dann eingestellt sein macht einfach an ganz vielen Stellen Druck, wo er nicht gebraucht werden kann, und sowas finde ich immer schade...
Katrin
Finja
Huhu Kat,
aber versuche mal dein Kind ohne Tabletten durch die Schule zu bringen..Es wäre eher ein durch die Schule schleifen. Warum sollte ich es meinem Kind schwerer machen als es eh schon ist...?
Der Vergleich zu einem Diabetiker hinkt in der Hinsicht nicht, das beides nun mal unheilbare Krankheiten sind. Und wie du gerade selbst sagst: Bei einem Diabetiker wird es toleriert das er Medikamente nimmt (und auch Diabestes kann verschieden stark ausgeprägt sein), bei einem ADHSler ist es immer Auslegungssache. Ein Diabetiker könnte z. B. auch "nur ein Stückchen Traubenzucker" lutschen...Warum soll ein ADHSler sich für eine Hirnstoffwechselstörung immer rechtfertigen müssen. Ein Diabetiker muss es ja auch nicht.
| Zitat: |
| Ich verstehe Deinen Ansatz, aber ich finde trotzdem, dass es dabei immer um eine Einzelfallentscheidunge geht... |
Ja das sowieso...Im Endeffekt haben ja (Gottseidank) die Eltern das letzte Wort was mit ihren Kindern passieren soll...
| Zitat: |
| Zu sagen "die Kinder sollten" dann und dann eingestellt sein macht einfach an ganz vielen Stellen Druck, wo er nicht gebraucht werden kann, und sowas finde ich immer schade.. |
Den Druck macht spätestens die Schule, wenn sie merken das es im Unterricht nicht gut läuft. Wir haben Klassenstärken von 24- 26 Kindern. Da hat die Lehrerin einfahc nicht die Zeit auf jedes Kind einzugehen. Die Kinder müssen in der Menge mitschwimmen. Da fällt ein ADHSler komplett aus der Reihe und gilt sehr schnell als nicht regelbeschulbar.
Liebe Grüße
rose
Das fällt denen ja schon im Kindergarten ein und man bekommt Probleme, wenn man nix dagegen macht.
Da schicken die einem zum Psychologen und wenn man es nicht machen würden,würden die bestimmt das Jugendamt einschalten, also bleibt einem ja fast nur mit Tabletten es etwas in den Griff zu bekommen.
Außerdem wie oben auch schon gesagt, ein Diabetiker muß sich schließlich auch spritzen und das tut inzwischen auch schon jedes dritte Kind (stand letztens in der Zeitung), also warum sollte man so gegen Tabletten sein!?!
Warum soll ich einem Kind seine Zukunft verbauen, obwohl es nur eine einzige Tablette am Tag nehmen soll, die auch noch keine Nebenwirklungen hat!!!
Frauen nehmen ja auch z.B. jeden Tag die Pille, da könnten nun ja auch mal alle dagegen sein, dann würde es tausend Kinder geben.
Ich wünsche jedem Kind die bestmöglichste Zukunft, besonders in der heutigen Zeit, mit den Millionen Arbeitslosen und da gehört nun mal eine gute Schulausbildung dazu!!!
StarBuG
Ihr dürft nicht vergessen, das eine saubere Diagnostik der Diagnose ADHS vorausgehen sollte.
Dies geschieht durch einen Psychiater.
Leider kommt es auch häufig vor, das einfach aktivere Kinder mit ADHS Diagnosen entlassen werden, weil die Eltern einfach ein wenig überfordert sind und diese Diagnose ja "leicht" gestellt ist.
Also, eine saubere Diagnostik vorausgesetzt, ich würde schon dazu tendieren, zumindest einen medikamentösen Einstellversuch mit diesen Kindern zu machen.
Wenn sie durch die Medikamente an Konzentrationsfähigkeit gewinnen, und innerlich ausgeglichener sind, was spricht dagegen?
Ich habe 4 Wochen auf einer Akutstation in der Kinderpsychiatrie famuliert und wir hatten dort ältere Kinder mit ADHS.
Die Kinder selbst haben gesagt, dass sie sich in der Schule viel besser konzentrieren können und das ihnen dieser Zustand besser gefällt.
Klar gibt es bei diesen Substanzen auch Nebenwirkungen wie Müdigkeit, etc.
Aber dazu ist ja ein stationärer Aufenthalt da um die optimale Einstellung zu gewährleisten.
Es handelt sich ja hierbei wirklich um eine organische Erkrankung (die zugegebener Maßen leider noch nicht in vollem Umfang erforscht ist).
Gruß
Michael
Finja
| Zitat: |
Original von StarBuG
Ihr dürft nicht vergessen, das eine saubere Diagnostik der Diagnose ADHS vorausgehen sollte.
Dies geschieht durch einen Psychiater.
Oh ja..ich habe schon erlebt das manche Mph von ihrem Kinderarzt verschrieben bekommen haben....grrr
Leider kommt es auch häufig vor, das einfach aktivere Kinder mit ADHS Diagnosen entlassen werden, weil die Eltern einfach ein wenig überfordert sind und diese Diagnose ja "leicht" gestellt ist.
Also, eine saubere Diagnostik vorausgesetzt, ich würde schon dazu tendieren, zumindest einen medikamentösen Einstellversuch mit diesen Kindern zu machen.
Wenn sie durch die Medikamente an Konzentrationsfähigkeit gewinnen, und innerlich ausgeglichener sind, was spricht dagegen?
Ich habe 4 Wochen auf einer Akutstation in der Kinderpsychiatrie famuliert und wir hatten dort ältere Kinder mit ADHS.
Die Kinder selbst haben gesagt, dass sie sich in der Schule viel besser konzentrieren können und das ihnen dieser Zustand besser gefällt.
Klar gibt es bei diesen Substanzen auch Nebenwirkungen wie Müdigkeit, etc.
Ja wir merken es auch. Mein Sohn der eigentlich eher ein Dickerchen war ist heute eher ein Strich in der Landschaft und wir müssen immer schauen das er auch genug isst. Aber da schauen wir drauf und wir würden sofort die Tabletten absetzen wenn er zu dünn werden würde.
Aber dazu ist ja ein stationärer Aufenthalt da um die optimale Einstellung zu gewährleisten.
Ja, mein Sohn war 8 Wochen stationär in der Klinik. Trotzdem konnten wir vor etwa 2 mon. die Dosis noch eins runterfahren...
Es handelt sich ja hierbei wirklich um eine organische Erkrankung (die zugegebener Maßen leider noch nicht in vollem Umfang erforscht ist).
Gruß
Michael |
Kat
Naja, dass es keinerlei Nebenwirkungen ist ja nun einfach falsch. Und davon mal ab ist ja auch eindeutig aus den Reihen der Fachärzte zu hören, dass nur kombinierte Therapien Sinn machen! Also Verhaltenstherapie, kinderpsychologische Betreuung und dann eventuell Medis.
Das Verhalten ist ja nunmal etwas, was auch trotz aller Hyperaktivität etwas zu trainierendes ist... und was auch einfach etwas antrainiertes ist oder sein kann,
Und letzten Endes gibt es soweit ich das Fachblatt kenne keinerlei Langzeitstudien zu eventuellen Nebenwirkungen, weshalb ich eben finde: wenn es nicht genügend angesehen ist, nicht genügend Alternativen gesucht wurden, ist die Tablette "der leichteste Weg" und irgendwie vllt verlockender als einmal die Woche zur Therapie zur fahren und zusätzlich zu Hause "Programme" abfahren zu müssen....
Ich weiß es nicht, es kam mir nur einfach als etwas schnell ganz verallgmeinernd rüber. Wie ich schon sagte hat mein Sohn selber eine hinrorganische Schädigung und ist hyperaktiv (ohne Aufmerksamkeitsdefizit allerdings)... ich weiß also schon, von was ich rede, sowohl als Mutter, als auch als Psychologin...
Insgesamt frag ich mich immer: was wissen wir hier über Nebenwirkungen? Und ich kenne z.B. Kliniken die erst dann Medis einsetzen, wenn die Familien vor dem Auseinanderbrechen sind und/oder die Kinder in der Schule völligst auffällig wurden, was natürlich nicht das Optimum sein kann...
Aber wann sagt man dann: Medis ja klar, und wann muss man vllt auch sagen, dass es sich um Auffälligkeiten handelt, die eine Familie, sofern sie intakt arbeitet, auch tragen kann und dann vllt auch tragen sollte, einfach weil Medis Medis bleiben und Chemie sind und Nebenwirkungen haben... sowas meine ich...
Katrin